Kurzinformationen zu den Sehenswürdigkeiten der Tagesausflüge in 2012

Weinproben im Hotel möglich, gern beraten wir Sie.  

Tagestour A:
 
 Meißen - Radebeul - Moritzburg
Meißen

Am Marktplatz steht das spätgotische Rathaus (1472-1478). Es ist umgeben von Bürgerhäusern im Gotik- und Renaissance-Stil. Besonders auffallend ist das Hirschhaus mit seinem schönen Tor. Nur wenige Meter vom Platz entfernt befindet sich das Tuchmachertor und das Brauhaus, beides Werke der späten Renaissance.
Frauenkirche Meißen
Diese dreischiffige gotische Hallenkirche wurde Ende des 15. Jh. errichtet. Außer dem bemerkenswerten Netzgewölbe hat sie ein Glockenspiel, dessen Glocken aus Meißener Porzellan gefertigt sind.
Burgberg Meißen
Vom Burgberg bietet sich eine schöne Aussicht auf die Altstadt, die Weinberge und die von der Elbe durchflossene Landschaft. Der Berg umfasst die spätgotische Albrechtsburg (2. Hälfte des 15. Jh.s), den Dom (13.-15. Jh.) sowie die Domherrenhöfe mit der Domdechanei von 1526 und dem Domherrenhaus von 1728.
Porzellanmanufaktur Meißen
1865 wurde die Manufaktur aus einer Burg in die Fabrikgebäude im Triebischtal verlegt. Dort blieb sie 153 Jahre. Die vielen Ausstellungsstücke zeichnen die Geschichte dieses Gewerbes nach. Eine Vorführwerkstatt zeigt die Vorbereitung der Porzellanmasse und den Fertigungsprozess. Öffnungszeiten: Mai-Okt. tgl. 9-18 Uhr; Nov.-Apr. tgl. 9-17 Uhr. Geschl.: 1. Jan., 24.-26. und 31. Dez. Tarife:7,50 €.

Radebeul
Entdecken Sie den Reiz der Stadt bei einem Bummel über den historischen Dorfkern von Altkötzschenbroda, durchstreifen Sie die Weinberge und entdecken Sie kleine Weingüter, die Sie mit edlen Tropfen verwöhnen werden. Erkunden Sie auch abseits der touristischen Wege die liebevoll und fachkundig restaurierten architektonischen Kleinode, die meist unter Denkmalschutz stehen.
Karl May Museum  mit  der Villa "Shatterhand", dem Wohnhaus des Schriftstellers & Völkerkundliche Ausstellung im idyllischen Wild-West-Blockhaus "Villa Bärenfett".
Weingutmuseum Hoflößnitz
Seit dem Erwerb von Weinbergen im oberen Elbtal durch die Wettiner im Jahre 1401 ist das Weingut HofLössnitz unter diesem Namen bekannt. Bis ins 17. Jahrhundert wurde der kurfürstliche Weinberg- besitz erweitert und unter August dem Starken konzentriert
Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen entschloss sich nach Beendigung des 30jährigen Krieges (1650) zum Bau des Berg- und Lusthauses in dem schon bestehenden Wirtschaftshof. Die Innenausstattung wurde in der Regierungszeit seines Sohnes, Johann Georg II., fertiggestellt. Die Weingutanlage diente den sächsischen Kurfürsten und Königen unter anderem zur Veranstaltung von Festlichkeiten zu Beginn der Weinlese oder im Zusammenhang mit einer Jagd.Die fünf Räume des Ober- geschosses sind mit Wand- und Deckengemälden ausgestattet. Im Festsaal zeigen sie personifizierte Darstellungen der Tugenden, die einen guten Regenten auszeichnen sollen, ergänzt von Wappen und allegorischen Darstellungen, die die Stellung der sächsischen Kurfürsten im Reich hervorheben.
Eine Besonderheit ist die Gestaltung der Decke des Saales: Zwischen den Balken befinden sich 80 Darstellungen brasilianischer Vögel, geschaffen von dem holländischen Maler Albert Eyckhout nach seinem mehrjährigen Aufenthalt in Brasilien. Die reiche Ausstattung setzt sich in den westlich und östlich anschließenden kurfürstlichen Privaträumen fort.Die ständige Ausstellung "Vom Weinbau im Elbtal" in den Erdgeschossräumen möchte, in Verbindung mit einem anschließenden Gang durch die Weinberge und der Verkostung von im Elbtal gekelterten Trauben, die Geschichte des Weinanbaus in dieser Region lebendig erlebbar machen. Die große Weinpresse und die Weinfässer im Freien werden ergänzt durch die Freiflächen- ausstellung "Carl Pfeiffer" und dem Teil "Historische Kellerwirtschaft". 
Für kulturelle Veranstaltungen im kleineren Rahmen bietet der Festsaal die besondere Atmosphäre. Hervorgehoben sei die Reihe "Kammermusik in der Hoflössnitz". In Harmonie von räumlicher Gegebenheit und künstlerischer Auswahl der Musikwerke begegnen sich hier Künstler und Gäste.
Öffnungszeiten:Dienstag bis Freitag:14.00 Uhr - 18.00 Uhr / Sonnabend und Sonntag: 10.00 Uhr - 18.00 Uhr Montag geschlossen
Lößnitzgrundbahn
Täglich mit dem Dampfzug vor den Toren Dresdens unterwegs
Als vierte sächsische Schmalspurbahn nahm die Lößnitzgrundbahn im Jahr 1884 ihren Dienst auf und dampft nun seit 120 Jahren zwischen Radebeul und Radeburg. Ihre 16,6 km lange Strecke führt sie durch 11 Bahnhöfe bzw. Haltepunkte sowie über 19 Brücken.
Kurz vor den Toren Dresdens in Radebeul beginnt die Fahrt. Durch den malerischen Lößnitzgrund schlängelt sich der Zug gemächlich hindurch, bevor er die Moritzburger Wald- und Teichlandschaft erreicht. Besonders eindrucksvoll ist es, wenn der "Lößnitzdackel", wie die Bahn liebevoll von den Anwohnern genannt wird, den Dippelsdorfer Teich über einen 210 m langen Damm überquert. Mit Moritzburg erreicht die Bahn etwa die Mitte der Strecke. Von hier aus dampft der Zug weiter durch die Ortschaften Cunnertswalde, Bärnsdorf, Berbisdorf und erreicht in der Heinrich-Zille-Stadt Radeburg seinen Zielbahnhof.
Angebote auf einen Blick- Dampfeisenbahn zwischen Radebeul (Ost) und Radeburg  -täglicher Betrieb - Lokmitfahrten - Sonderzüge mit Rahmenprogramm zu festen Terminen sowie auf Anfrage
Volkssternwarte & Planetarium "Adolph Diesterweg"

Astronomische Ausstellung Im Foyer der Sternwarte wird eine Auswahl hinsichtlich ihrer Größe und Einzigartigkeit beachtlicher Exponate präsentiert.Blickfang ist der Südhimmelsprojektor des 1926 durch CARL ZEISS JENA erbauten Dresdner Großplanetariums, des ältesten unverändert erhaltenen Exemplars. Dieses technische Denkmal verdeutlicht eindrucksvoll das Prinzip eines Projektionsplanetariums. Zu sehen sind weiterhin kosmische Botschafter: ein Eisenmeteorit von 195 kg und einige Körnchen Mondstaub. Mit Hilfe eines ständig schwingenden Focaultschen Pendels läßt sich die Erdrotation nachweisen, wie bei dem berühmten Original in Paris.Vier Uhren zeigen unterschiedliche Zeiten an: Ortszeit, Weltzeit, Zonenzeit und Sternzeit. Astronomische Instrumente vermitteln einen Eindruck, welcher Hilfsmittel sich frühere Astronomen bedient haben und zeugen von der Entwicklung der astronomischen Wissenschaft.

Öffnungszeiten: Di - Do nach Anmeldung Fr 20.00 Uhr Himmelsbeobachtungen an den Fernrohren

Moritzburg

Öffnungszeiten:
Apr.-Okt. tgl. 10-17.30 Uhr; Nov.-März nur Führung (1 Std.) Di-So 10-16 Uhr. Geschl.: 24. und 31. Dez.
Tarife:4,10 €.
Schloss Moritzburg / Fasanenschlösschen.

War einst ein Jagdschloss im Renaissancestil. Auf Wunsch von Friedrich-August I. wurde es zu Beginn des 18. Jh. von M.D. Pöppelmann stark verändert. Das Gebäude erkennt man an den imposanten Ocker farbenen und weißen Engelstürmen, den Farben des sächsischen Barock. Ein künstlich angelegter See und ein Park zieren dieses Prunkschloss. Heute ist es ein Barockmuseum. Sehenswert auch das Museum für Vogelkunde im
Fasanenschlösschen

Tagestour B:  Busfahrt nach Leipzig & Dom Merseburg
Leipzig
Völkerschlachtdenkmal
Öffnungszeiten:
Tgl. 10-18 Uhr (Nov.-März bis 16 Uhr). Geschl.: 1. Jan., 24., 25 und 31. Dez. Tarife:3 €.
Das Mahnmal wurde 1913 nach 15jähriger Bauzeit aus Anlass des 100. Jahrestages des Sieges der Völker über die Napoleonische Fremdherrschaft (Schlacht bei Leipzig) eingeweiht. Fünfhundert Stufen führen zu einer Aussichtsplattform, die einen Rundblick über die Stadt und ihre Umgebung bietet.
Ägyptische Museum:  Schillerstraße 6 D - 04109 Leipzig / Tel.034 19 73 70 10
Öffnungszeiten:
Di-Sa 13-17 Uhr, So 10-13 Uhr. Geschl.: 1. Jan., 1. Mai, 24. und 31. Dez.  / Tarife:2 € (2. So im Sept. Eintritt frei).
Das Universitätsmuseum hat eine traditionsreiche Sammlung mit etwa 8.000 Exponaten, die einen Überblick über fünf Jahrtausende Kultur am Nil geben
Nikolaistraße  - 04109 Leipzig / Tel.: 034 19 60 52 70
Das ursprünglich im romanischen Stil errichtete Gebäude wurde um 1520 zu einer gotischen Hallenkirche umgebaut. Eine Doppelempore umzieht das dreischiffige Langhaus. Eindrucksvoll ist der klassizistische Innenraum: Kannellierte Säulen enden in zartgrünen Palmwedeln, während das Gewölbe in altrosafarbene Kassetten mit Stuckblüten unterteilt ist. 30 Gemälde schmücken die Vorhalle und den Altarraum. Sehenswert im Chor ist das spätromanische Holzkruzifix, das als das älteste Kunstwerk in Leipzig gilt.
Altes Rathaus  Tel:. 034 196 51 30
Das langgestreckte Gebäude wurde 1556 vom damaligen Bürgermeister von Leipzig, Hieronymus Lotter, erbaut. Es hat eine schöne Renaissancefassade, die Zwerchgiebel sind mit Fenstern durchbrochen. Das Gebäude beherbergt das Stadtgeschichtliche Museum.
Museum für Völkerkunde/GRASSIMuseum   Johannisplatz 5-11 04103 Leipzig / Tel.: 034 12 14 21 75
Öffnungszeiten:

Di-Fr 10-18 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr. Geschl.: Oster- und Pfingstsonntag, 1. Mai, 24. und 31. Dez.Tarife:2 € (1. So im Monat Eintritt frei).
Der beachtliche Museumskomplex mit den vier Innenhöfen beherbergt das Grassi-Museum. Das in den 20er Jahren erbaute expressionistische Gebäude weist auch einige Züge des Art déco auf. Das Museum birgt eigentlich drei Museen: ein Museum für Kunsthandwerk, ein Museum für Völkerkunde, das einen Eindruck der fünf Kontinente vermittelt, und ein Musikinstrumenten-Museum.
Das Museum für Kunsthandwerk bringt sehr schön verschiedene kunsthandwerkliche Arbeiten vom Mittelalter bis zur ersten Hälfte des 20. Jh.s zur Geltung: Möbel, Meißner Porzellan und Glas aus Venedig und Böhmen. Sehenswert sind auch die wertvollen Jugendstilobjekte (Gallé, Lalique) und Werke aus der Wiener Werkstätte.
Das Museum für Völkerkunde ist eines der ältesten und der bedeutendsten in Europa. Es gibt anhand vielfältiger materieller Kulturgüter einen Überblick über die Geschichte und Lebensweise der Völker der verschiedenen Kontinente. Außergewöhnlich die ausführliche Dokumentation zu den Völkern Sibiriens.
Das Musikinstrumente-Museum ist nach Brüssel das zweitwichtigste dieser Art in Europa. Es zeigt Instrumente aus fünf Jahrhunderten, darunter ein in Venedig gefertigtes Clavichord (1543), das als das älteste datierte Instrument gilt, ein Hammerflügel aus Florenz (1726), eine Gitarre von Antonio Mariani (Venedig, 1680) mit fein gearbeiteten Perlmutt-Intarsien. Zu sehen außerdem: ein seltenes "Rankett", eine Urform der Oboe aus Elfenbein, eine Glasharmonika und ein selbstspielendes Klavier mit Lochbandsteuerung.

Merseburg
Dom & Schloss Merseburg
Dom

Drei Bau-Epochen sind deutlich zu unterscheiden: Die Krypta ist das Überbleibsel des ursprünglichen, frühromanischen Doms, während Portalvorbau, Querschiff, Chor und Apsis frühgotischen Stils sind. Die Netzgewölbe der Kirchenschiffe sowie die feinen oktogonalen Pfeiler sind reinste Gotik. DieKanzel (16. Jh.) ist typisch spätgotisch. DieGrabplatte König Rudolfs von Schwaben befindet sich im Chor.
Schloss
Dieses oft umgestaltete Bauwerk zeigt die unterschiedlichsten Baustile: spätgotischer Stil (Ostflügel), Renaissance (Nord- und Westflügel), Barockstil (oberer Westflügel). Der linke Flügel ist durch einen Übergang mit dem Dom verbunden. Wappentafeln, Portale und Erker aus verschiedenen Epochen tragen nicht weniger zum Schmuck des stolzen Baus bei.

Tagesfahrt C: Busfahrt in die Sächsische Schweiz – Besichtigung Bastei-Felsengruppe,  Festung "Königstein"  und Barockgarten Großsedlitz
Sächsische Schweiz
Die Rundfahrt führt zunächst zum barocken Lustschlösschen Pillnitz, das zwischen 1720 und 1724 von dem kurfürstlichen Architekten Matthäus Daniel Pöppelmann errichtet wurde. Hier lädt der englische Garten mit seinen vielen kleinen Palais zum Spazieren ein. Nächste Etappe ist der faszinierende Blick von der Bastei, deren Felsspitze 200 m hoch über der Elbe liegt und von der aus man die gesamte Region überblicken kann. Anschließend geht es nach Bad Schandau, dem bekanntesten Erholungsort der Sächsischen Schweiz, der auch dank seiner eisenhaltigen Quellen seit 1730 als Kurort Berühmtheit genießt. Nach einem kleinen Abstecher durch das von steilen Felsen gesäumte Kirnitzschtal geht es auf dem linken Elbufer wieder zurück in Richtung der beeindruckenden, 360 m hohen Festung Königstein. Die zwischen dem 13. und 16. Jh. errichtete und im 17. und 18. Jh. mehrmals umgebaute Festung diente den Kurfürsten von Sachsen als Fluchtburg, aber auch als Gefängnis, aus dem es kein Entkommen gab. Hier saßen u. a. der Porzellanerfinder Böttger und SPD-Gründer August Bebel ein. Von der Festung aus bietet sich ein atemberaubender Rundumblick. Letzte Station auf dem Rückweg ist der 1719 im französischen Stil angelegte Barockgarten Großsedlitz, der heute zu den formvollendetsten Beispielen barocker Gartenbaukunst in Deutschland zählt.
Bastei
Der am weitesten zur Elbe hervorspringende, 190 m hohe Felsrücken ist die eigentliche Bastei. Von der Aussichtsbrücke aus bieten sich herrlicheBlicke auf die übrigen Tafelberge und einen Großteil der Sächsischen Schweiz.
Festung Königstein
Diese Festung (13.-16. Jh.) bildet die Krone des Königsteins, der die große Elbschleife beherrscht. Im 17. und 18. Jh. erweitert diente sie mehrmals als Zufluchtsort des sächsischen Königshofs. Gefangene wurden hier gehalten, u.a. Böttger, der Erfinder des Porzellans. Vom Wehrgang ein schöner Blick auf die Elbe, die Gipfel des Ost-Erzgebirges, die Ausläufer der Lausitz und das böhmische Mittelgebirge.
Barockgarten Großsedlitz

Öffnungszeiten:

Mitte März-Ende Okt. tgl. 8-20 Uhr (Okt. bis 17 Uhr). Tarife: 2,60 €.
Diese barocke Parkanlage wurde 1719 von Pöppelmann im französischen Stil umgestaltet. Noch heute kann man sich die Orangerie, die "Stille Musik", eine geschwungene Doppeltreppe um ein Becken herum sowie Heldenstatuen aus der griechischen Mythologie von Kirchner und Thoma ansehen.

Tagestour D:  Busfahrt nach Dresden mit Stadtrundfahrt im eigenen Bus bzw. Straßenbahnrundfahrt
Dresden
Semperoper
Tel.:
0351 49 11 705
Das von Gottfried Semper errichtete Opernhaus brannte 1869 nieder. Die heutige Oper erbaute Manfred Semper zwischen 1871 und 1878 nach den Plänen seines Vaters. Der Form nach ist der Bau an die italienische Renaissance angelehnt. Die halbkreisförmige Fassade besteht aus drei Stockwerken, deren oberstes etwas zurückgesetzt liegt. Beachten Sie auch die Nischen der vorspringenden Seiten der Fassade: Sie können dort Standbilder von Shakespeare und Sophokles, von Molière und Euripides entdecken.
Japanisches Palais
Diese gewaltige Vierflügelanlage wurde von 1715 bis 1737 unter der Leitung von Pöppelmann erbaut, dem Architekten des Zwinger. Das Gebäude wurde geplant, um das Meißner Porzellan August des Starken auszustellen. Die orientalischen Dächer des Eckpavillons verleihen dem Palais seinen asiatischen Charakter und haben ihm den Namen Japanisches Palais eingebracht. An der Elbseite ziert das Palais ein bezaubernder Garten, von dem aus man einen interessanten Blick auf das linke Elbufer hat.
Katholische Hofkirche Tel.: 0351 484 47 12
Diese großräumige Basilika (1738-1755) wurde im Anschluss an den Übertritt der Albertiner zur römisch-katholischen Religion erbaut. Diese Konversion ermöglichte es ihnen, die polnische Krone zu erlangen. Der 85 m hohe Glockenturm überragt die vom italienischen Barock beeinflusste Kirche. Statuen von Heiligen und Aposteln schmücken den Bau. Ein Gemälde von Mengs, eine Darstellung der /immelfahrt (1750), ziert den Altar. In der Krypta stehen die Sarkophage mehrerer Könige und Fürsten Sachsens.
Porzellansammlung 
Tel.:
0351 491 46 19
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr. Geschl.: 25. Dez. Tarife:5 €.
In diesem Museum befinden sich Stücke aus Japan u. China (aus der Blütezeit des 18. Jh.), die August der Starke erworben hatte. In der großen Galerie wird Porzellangeschirr aus der namhaften Manufaktur in Meißen ausgestellt. Auch ein Glockenspiel mit 52 Glöckchen ist zu bewundern. Versäumen Sie nicht den Saal mit den lebensgroßen Tieren und Figuren von Kirchner und Kändler zu besichtigen. Ein weiterer Saal ist ganz den Arbeiten Böttgers gewidmet, der 1708 die Herstellung von Porzellan nach Europa brachte.
Gemäldegalerie Alte Meister  Tel.: 0351/491 4622
Öffnungszeiten:
Di-So 10-18 Uhr. Geschl.: 14.-18. Jan., 24. und 25. Dez. 3,60 €.
Die von August dem Starken und seinem Nachfolger August III. zusammengetragene Gemäldesammlung befindet sich in einem Flügel des Zwingers und gehört zu den größten und schönsten der Welt. Sie enthält Meisterwerke italienischer Renaissance- und Barockmalerei aber auch Gemälde flämischer und holländischer Meister des 17. Jh.s Die italienischen Werke hängen auf einem roten, die flämischen und holländischen auf einem grünen und die spanischen und französischen auf einem blauen Hintergrund. U. a. Bilder von Canaletto, Christian Wilhelm Ernst Dietrich, Silvestre, Liotard, Rosalba Carriera, Rembrandt, Rubens, Lucas Cranach d.Ä., Dürer, Claude Lorrain, Poussin, Veronese, Tintoretto, Tizian, Correggio, Raffael, Botticelli, Watteau, Tiepolo, El Greco, Murillo, Vélasquez. Die Sammlung ist auf drei Etagen verteilt und besticht sowohl durch das architektonische Ambiente und die Art der Darstellung als natürlich auch durch die Gemälde als solche.

Tagestour E : Busfahrt nach Dresden mit Zwinger, Frauenkirche, Pillnitz
Dresden
Zwinger
Nach der ursprünglichen Idee von August dem Starken sollte nur eine Orangerie an der Stelle einer ehemaligen Festung errichtet werden. Und was ist dort heute zu sehen? Eine herrliche Anlage, nach den Entwürfen seines Architekten Matthäus Daniel Pöppelmann (1662-1736). Dieser änderte das ursprüngliche Vorhaben ab und schuf dieses Juwel. Der Zwinger besteht aus einer Esplanade, die von Galerien und Pavillons umgrenzt wird. Den schönsten Blick auf die gesamte Anlage hat man vom Glockenspielpavillon. Sie werden erstaunt sein über das einzigartige Zusammenspiel von Architektur und Skulptur, die aus der Werkstatt von Balthasar Permoser stammt. Nur die Plastik Herkules als Globusträger, die den Wallpavillon** überragt, hat dieser bayrische, von seinen Italienreisen beeinflussten Künstler handsigniert. Vom Wallpavillon aus führt eine Treppe zum Nymphenbad**. Dieses Nymphäum italienischen Vorbilds besteht aus Grotten und Springbrunnen. Im Südwesten befindet sich die Zwingergalerie. Bewundern Sie v.a. die Außenfassade, die auf den Zwingerkanal gerichtet ist. Dazu überqueren Sie das Kronentor. Darstellungen der Vier Jahreszeiten schmücken das Tor, das seinen Namen wohl von der polnischen Krone ableitet, die von vier Adlern getragen wird und die zwei übereinanderliegenden Arkaden überragt. Gegenüber der Zwingergalerie liegt der Nordostflügel, der 1847 von Gottfried Semper erbaut wurde. In diesem Teil der Anlage befindet sich seit 1728 die Ausstellung der königlichen Sammlungen.
Rüstkammer Tel.: 0351 491 46 19
Öffnungszeiten:
Di-So 10-18 Uhr. Geschl.: 25. Dez. / Tarife:3 €.
Man muss kein Waffenliebhaber sein um von den außergewöhnlichen Exponaten im Rüstsaal fasziniert zu sein: 1300 Stücke aus dem 15. bis 19. Jh. sind hier zu sehen. Fürstliche Geschenke, eine Serie orientalischer und ostasiatischer Waffen, eine beeindruckende Vielfalt der schönsten Stücke des Kunsthandwerks. Die imposanten Rüstungen und vor allem die Reihe von Kinderharnischen bilden eine einzigartige Sammlung. Auch die Kostüme der höfischen Repräsentation lohnen eine Besichtigung.
Frauenkirche
Das ab 1726 erbaute imposante Bauwerk der Frauenkirche gilt als einer der repräsentativsten Bauten der protestantischen Sakralarchitektur. Seine Kuppel mit einem Durchmesser von 23,5 m und einem Gewicht von 5800 Tonnen, die als Wahrzeichen der Stadt betrachtet wird, wurde bei der Bombardierung 1945 zerstört. Nur 10 % der Kirche blieben unbeschädigt. Bis zur 'Wiedervereinigung' symbolisierte die Ruine die Zerstörung der Stadt durch die Alliierten. Mit dem Wiederaufbau wurde erst 1993 begonnen.
Schloss Pillnitz

Öffnungszeiten:

Bergpalais (Kunstgewerbemuseum): Mai-Ende Okt. Di-So 10-18 Uhr; Wasserpalais: Mai-Ende Okt. tgl. außer Di 10-18 Uhr.Tarife:4 €.
Dieses Lustschloss wurde 1720 bis 1724 von M. D. Pöppelmann, dem kurfürstlichen Architekten, erbaut. Ein neues Palais entstand zwischen 1818 und 1826 nach dem Brand des alten Renaissance-Schlosses. Es schließt sich an das Berg- und das Wasserpalais an, in dessen Sälen sich das Kunstgewerbemuseum Dresden befindet. Der Park wurde 1778 zu einem englischen Landschaftspark umgestaltet, mit einem chinesischen Pavillon und einem See. Die gegenüber gelegene Insel beherbergt ein Vogelschutzgebiet.

Tagestour F: Busfahrt nach Dresden mit Stadtrundfahrt im eigenen Bus, Grünes Gewölbe, Altstadt, Pfunds Molkerei
Dresden
Grünes Gewölbe
Tel.: 0351 491 46 19
Öffnungszeiten: 10 bis 18 Uhr, dienstags geschlossen
Diese einzigartige Sammlung befand sich früher in den Tresorräumen des Dresdner Schlosses. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts ließ August II. diese zu einem öffentlichen Museum ausbauen, das offiziell die "Geheime Verwahrung" genannt wurde. Es wurde jedoch bald aufgrund der grünen Farbe einiger architektonischen Elemente in Grünes Gewölbe umgetauft. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog die einmalige Sammlung ins Albertinum, wo sie heute in vier farblich verschiedenen Sälen ausgestellt wird. Grüner Raum : Hier sehen Sie Werke der Goldschmiedekunst aus dem 16. und 17. Jahrhundert insbesondere von Meistern aus Nürnberg, Augsburg, Leipzig oder Dresden. Blauer Raum : Kunstwerke aus Bernstein und Elfenbein sind hier zu bewundern. Beeindruckend eine Fregatte aus Elfenbein (1620) und ein großer Königsberger Kabinettschrank. Roter Raum : Kostbare Kunstwerke sind hier zu sehen, die Auguste II. Künstlern abgekauft hat, um sie an den Hof zu binden. Besondere Beachtung verdienen die Werke des Juweliers Johann Melchior Dinglinger. Sie werden fasziniert sein von der Vielzahl kleiner goldener und emaillierter Figuren, dem "Hofstaat des Großmoguls", oder von dem berühmten Mohr mit der Smaragdstufe. Gelber Raum: Juwelen der Königinnen, Schmuckgarnituren aus Diamanten, Saphiren, Rubinen... Liebhaber kostbarer Edelsteine kommen hier voll auf ihre Kosten. Übersehen Sie dabei nicht die Vitrine mit den Mikroschnitzereien: Die älteste, vor 1589 entstanden, ist ein Kirschkern mit 185 geschnitzten Menschenköpfen .
Schloss   Tel.: 0351 491 46 22
Dieses Schloss im Renaissancestil, ehemalige Residenz des Königshofes, befindet sich zur Zeit im Umbau. Eine der Außenfassaden trägt das Mosaik mit dem Fürstenzug des Hauses Sachsen-Wettin. Der Lange Gang, eine Galerie mit 22 toskanischen Arkaden, schließt den zu den Pferdeställen gehörigen Hof ab. Links vom Eingang des Schlosses liegt das Johanneum. Dieses ehemalige Stallgebäude ist heute Verkehrsmuseum, in dem die Entwicklung der öffentlichen Verkehrsmittel aufgezeigt wird.
Pfunds Molkerei
Bautzner Straße 79 D - 01067 Dresden
Das Milchgeschäft, die 1880 inmitten der Dresdner Neustadt gegründete Molkerei, gilt als "der schönste Milchladen der Welt". Die erhalten gebliebene und zwei Jahre später gestaltete Innenausstattung besteht aus farbigen, handbemalten Fliesen. Sie bedecken Mauern, Fußböden und Decken, mit Szenen, Sie haben es erraten - aus der Milchwirtschaft. Ein die Decke umrandendes Fries zeigt spielende Kinder und ländliches Treiben. Käsespezialitäten aus aller Welt werden Ihnen am Ladentisch präsentiert.

Tagestour G:
Busfahrt in den Spreewald nach Lübben & Cottbusd mit Schloss Branitz & Wendisches Museum
Spreewald
Anekdoten zur Entstehung
Variante 1.
Nach einer alten Überlieferung soll der Teufel einst mit seinen Ochsen den Spreewald erschaffen haben. Da der Teufel beim Auspflügen des Spreelaufes, von der Quelle aus, schon ein gutes Stück Arbeit hinter sich hatte und die Ochsen auch erschöpft waren, legten diese eine Ruhepause ein. Das aber duldete der Teufel nicht und fing fürchterlich an zu brüllen. Da erschraken die beiden Zugtiere und liefen kreuz und quer, zwischen den großen alten Bäumen, ihre Wege und schufen so den weit verzweigten Lauf der Spree.
Eine Theorie, welche bis heute nicht widerlegt wurde.
Variante 2.
 Der Spreewald ist das Ergebnis der letzten Eiszeit vor gut 20.000 Jahren. Er liegt im so genannten "Baruther Urstromtal", wo beim Abfluss der Schmelzwasser des letzten skandinavischen Inlandeises eine große Schwemmsandfläche zwischen Endmoränenzügen entstand. Diese Endmoränen lenkten den Abfluss der Schmelzwasser auf ihrem Weg von Süden nach Norden in Richtung Westen ab. So verringerte sich das ohnehin geringe natürliche Gefälle des Landes zusätzlich. Es entstand ein so genanntes "Binnendelta". Das Delta wird unmittelbar vor der Stadt Lübben wieder zusammengeführt. Diese natürliche Einengung, verursacht durch Ausläufer der Endmoränen, bildet somit die natürliche Grenze zwischen Ober- und Unterspreewald. Der Unterspreewald verläuft wieder in der ursprünglichen Abflussrichtung der Spree von Süden nach Norden.
Lübben
Obwohl Lübben in den letzten Kriegstagen zu 80% zerstört wurde, sind einige historische Sehenwürdigkeiten erhalten und in den letzten Jahren wieder originalgetreu restauriert worden. Hervorzuheben sind dabei besonders das Schloss, das Ständische Landhaus und das Neuhaus. Die Paul-Gerhardt-Kirche erhielt 1988 eine neue Haube und die Bronzeplastik Paul Gerhardts vor der Kirche wurde restauriert.
Kahnfahrt Rundfahrt - Schleusenfahrt um die Spreewaldstadt Lübben
Dauer:  ca. 2 Stunden (ohne Aufenthalt)
Abfahrt: Lübben, Fährmannsverein 'Flottes Rudel', Hafen 2, Busparkplatz Lindenstraße (unmittelbar am Hafen)
Leistung: Die Lübben Rundfahrt wird selbst von Lübbenern gern genutzt, um ihre Stadt aus ungewohnter Perspektive kennen zulernen. Dem Fahrgast erschließen sich bei dieser Tour eine Vielzahl von Zeugnissen der Stadtgeschichte, unterbrochen vom Zauber der Natur. Auf der Hauptspree geht die Fahrt am erhaltenen Teil der Stadtmauer entlang, am Schlangengraben beeindruckt das Lübbener Schloss. Besonders reizvoll ist der Streckenabschnitt durch den Lübbener Hain. Dieser, in der Stadtmitte gelegene, ca. 25 Hektar große, urwüchsige Auerwald bildet die 'grüne Lunge' der Stadt. Während der Kahnfahrt können die echten Spreewaldgurken verkostet werden.
Termine: März bis April, je nach Wetter, ab 10.00 Uhr / Mai bis September ab 09.00 Uhr /  Oktober bis November, je nach Wetter, ab 10.00 Uhr
Preis: Gruppenpreise (ab 20 Personen) und je eingesetzten Kahn: 5,00 Euro / Person
Cottbus
Schloss Branitz
  Branitzer Dorfmitte D - 03042 Cottbus Tel.: 0355 751 50
Öffnungszeiten:
Apr.-Okt. tgl. 10-18 Uhr; Nov.-März Di-So 11-17 Uhr. Geschl.: 24. und 31. Dez.; Marstall Nov.-März.
Tarife: 3,50 €.
Schloss Branitz wurde 1772 von Gottfried Semper errichtet. Neben dem Vestibül auch sehenswert das Speisezimmer mit Möbeln im Neo-Renaissance-Stil. Die Bibliothek wird von einem 7 Tonnen schweren Leuchter erhellt. Eine Gemäldegalerie enthält Kunstwerke von Karl Blechen, einem in Cottbus geborenen Künstler der Romantik. Der Park wurde als natürliche Landschaft angelegt. Darin befinden sich Bau- und Bildwerke. Sehenswert ist insbesondere das Tumulus-Grab, in dem die Gebeine von Fürst Pückler ruhen.
Wendisches Museum   Mühlenstraße 12 D - 03046 Cottbus Tel.: 0355 79 49 30
Öffnungszeiten:
Di-Fr 8.30-18 Uhr, Sa/So 14-18 Uhr. Geschl.: 1. Jan. und 31. Dez.
Das Wendische Museum zeigt 1500 Jahre lawischer Geschichte in Deutschland auf. Traditionelle, prachtvoll gearbeitete Trachten sind die Hauptattraktion des Museums.

Tagestour H: Busfahrt nach Chemnitz & Schloss Augustusburg, Museum Frohnauer Hammer und Brauerei "Einsiedel"

Chemnitz  
Die Entwicklung der Stadt Chemnitz in Sachsen begann mit der Stiftung des Benediktinerklosters St. Marien um 1136. Mit der Errichtung eines Bleichmonopol wurde Chemnitz zu einem der bedeutendsten Textilzentren in Deutschland. Die Industrialisierung begann um 1800 mit dem Bau der ersten Baumwollspinnereien. Es überrascht daher nicht, dass diese Stadt zu einem der aktivsten Hochburgen der Arbeiterbewegung wurde.
Schlosskirche (Chemnitz) Die ehemalige Kirche des 1136 gegründeten Benediktinerklosters wurde im 16. Jh. zu einer Hallenkirche umgebaut. Besonders bemerkenswert ist das feine Skulpturenwerk des spätgotisches Portals. Im Chor befindet sich die polychrom bemalte Geißelgruppe, eine sehr bemerkenswerte Arbeit aus Holz von H. Witten.
Schloss Augustusburg
Schloss Augustusburg ist ein Jagdschloss, das für August I., Kurfürst von Sachsen, 1570 erbaut wurde. Das Altargemälde in der Kapelle stammt von Lucas Cranach dem Jüngeren (1571). Es zeigt den Kurfürsten umgeben von seinen vierzehn Kindern. Im Schloss befinden sich zwei Museen: Im Museum für Jagdtier- und Vogelkunde werden zahlreiche Dioramen mit Tieren im ihrem Umfeld gezeigt. Das Motorradmuseum gibt einen Überblick über ein Jahrhundert in der Geschichte des Motorrads.
Technisches Museum Frohnauer Hammer  Tel.: 037 33 220 00
Öffnungszeiten: Führung (50 Min.): tgl. 9-12 und 13-16 Uhr. Geschl.: 1. Jan., 24., 25. und 31. Dez.
Tarife:3 €.
Das Technische Museum Frohnauer Hammer befindet sich in einer ehemaligen Getreidemühle, die nach der Entdeckung von Silbervorkommen in eine Münzprägewerkstatt umgewandelt wurde. Später diente sie als Schmiede, wovon die mit Wasserkraft angetriebenen Fallhämmer und die beiden Blasebälge zeugen. Im ehemaligen Herrenhaus kann man beim Klöppeln zusehen.

Tagestour I  Busfahrt ins Erzgebirge
Uhrenmuseum Glashütte / Altenberger Str. 1/ 01768 Glashütte / Telefon: 035053/46281 oder 46234
Aus einem, nach dem Niedergang des Bergbaus verarmten Nest, weit ab von den Hauptadern des Verkehrs und in Sachsen kaum bekannt, entsteht in der Mitte des 19. Jahrhunderts eines der bedeutendsten Zentren der Uhrmacherei.
Die Entwicklung der  Uhrenfertigung von der Gründung durch Ferdinand Adolph Lange im Jahre 1845 bis heute ist im Uhrenmuseum der Stadt Glashütte eindrucksvoll dokumentiert. Die Ausstellung zeigt viele  bedeutende Zeugnisse der Uhrmacherkunst. Neben Gangmodellen, Marine-Chronometern und Pendeluhren, außergewöhnlichen Taschen- und Armbanduhren, werden  auch historische Arbeitsplätze, Werkzeuge, Arbeitsmittel und eine Reihe weiterer feinmechanischer Erzeugnisse präsentiert. 
Spielzeugmuseum Seiffen
Hauptstraße 73 - 09548 Seiffen / 037362-8239 info@spielzeugmuseum-seiffen.de 
Nachfolger der 1936 geschaffenen Spielzeug-Werbeschau Seiffen - 1953 als Heimatmuseum gegründet und eröffnet  - Umgestaltung und Profilierung zum Spezialmuseum für die erzgebirgische Spielzeugherstellung - umfassenden Rekonstruktion 1998/99,  auf nahezu 1000 qm umfassender Überblick über die Spielzeugregion und das weihnachtliche Volkskunstschaffen
Klein Erzgebirge – Oederan  /  Tel. 037292 5990
Der Bau von Miniaturanlagen war schon immer ein Bedürfnis der Erzgebirger und hat seine Tradition im Schnitzen, Drechseln und Gestalten.Ob „Weihnachtsberge“, Heimatdarstellungen oder andere Miniaturschauanlagen, mit viel Geschick entstanden phantasievolle Gebilde und historische Bauwerke, Kulturdenkmäler und Sehenswürdigkeiten des Erzgebirges in detailgetreuen Modellen.
Freiberger DOM
Der Freiberger Dom zählt zu den Kulturdenkmälern von europäischem Rang, ist Gotteshaus, Konzertraum und ein herausragendes Kunstwerk.Anstelle einer durch Brand zerstörten kreuzförmigen romanischen Pfeilerbasilika entstanden, beherrscht der spätgotische Bau seit Beginn des 16. Jahrhunderts den historischen Untermarkt.
Führungspreise ohne Orgel  / mit Orgel - Erwachsene: 2.50 Euro / 3.50 Euro
Bei Grupprn ab 15 Personen wird um Anmeldung gebeten: Tel.: 03731-22598 / info@freiberger-dom.de

Tagestour J   Busfahrt nach Prag
Altstädter Ring
Romanik, Barock und Neogotik vermischen sich bei den Gebäuden auf der Südseite des Platzes. Wo die Celetna in den Platz einmündet, erhebt sich das sogenannte Storch-Haus, auch Haus Zur steinernen Jungfrau Maria genannt. Auffallend vor allem seine Fassadenmalereien nach Vorlagen von Mikulas Ales. Ein kleines Hauszeichen aus dem 16. Jh. verweist auf den Namen des nächsten Gebäudes, das Haus Zum steinernen Lamm, dessen Portal und Giebel aus der Renaissance stammen. Im Haus Zum goldenen Einhorn (Nr. 20) mit seiner barocken Fassade gründete der Komponist Bedrich Smetana 1848 eine Musikschule. Im Haus Zum blauen Stern (Nr. 25) ist die Weinstube U Bindru untergebracht, ein Ort, wo bereits im 15. Jh. Wein ausgeschenkt worden sein soll.
Goldenes Gässchen
Die häufig auch Goldmachergässchen genannte malerische Gasse entwickelte sich zu einem Touristenmagneten nicht zuletzt aufgrund eines Mythos: hier sollen unter Aufsicht Rudolfs II. die Alchimisten gewirkt haben, um künstliches Gold zu erzeugen.  Auch wenn dies nicht der historischen Realität entspricht - das tat dem Ruf keinen Abbruch. Einst lebten in den winzigen Häuschen direkt an der Burgmauer die Burgschützen des Königs, später ließen sich hier viele arme Leute nieder. Teilweise war die Gasse nur einen Meter breit und die sanitären Verhältnisse erbärmlich. Einige Jahre lebte hier sogar Franz Kafka und arbeitete an seinen Werken. Heute haben sich in den winzigen Häuschen Souvenirläden niedergelassen und profitieren von dem scheinbar nie enden wollenden Touristenstrom aus aller Welt.
Karlsbrücke
Sie ist ähnlich wie die Burg so etwas wie ein Wahrzeichen Prags. Kaum ein Besucher versäumt es, über sie zu bummeln. Und so kehrt dort auch erst spät abends Ruhe ein. 1357 war ihr Grundstein gelegt worden, nach dem die Vorgängerbrücke, die Judithbrücke, einem Hochwasser zum Opfer gefallen war. Jahrhundertelang bildete sie den einzigen befestigten Brückenschlag über die Moldau und stellte einen wichtigen Flaschenhals zentraler Handelswege dar. Als Architekten hatte Karl IV. auch hier Peter Parler verpflichtet, jenen Meister des Prager Veitsdomes. Die mittlerweile 30 Brückenfiguren stammen aus dem 17./18. Jh. und stellen heute eine einmalige Freiluftgalerie barocker Skulpturenkunst dar, auch wenn viele Originale mittlerweile durch Kopien ersetzt wurden.
St. Niklaskirche
Als Meisterwerk des Hochbarock wird die St. Niklaskirche  bezeichnet, Kunstfreunde sollten Sie daher in aller Ruhe in Augenschein nehmen. An ihrer Erbauung und Ausschmückung wirkten einige der ganz Großen der Prager Baumeister und Künstler mit. Christoph Dientzenhofer und dessen Sohn Kilian Ignaz planten  ab 1702 Hauptschiff, Fassade und Chor, den Glockenturm von 1755 entwarf  Anselmo Lurago. Auf ca. 1500 m² erstreckt sich eines der größten Deckengemälde Europas über dem Langhaus. Es stammt von dem Wiener Maler Johann Lukas Kracker und zeigt Szenen aus dem Leben des hl. Nikolaus. Auf der Orgel aus dem 18. Jh. spielte übrigens schon Wolfgang Amadeus Mozart. Auch heute noch ist ein Orgelkonzert hier eine Empfehlung für alle Musikliebhaber.
St. Veitsdom
Als Karl IV. den Auftrag zum Bau einer Kathedrale gab, hatten an deren Stelle bereits mehrere romanische Vorläuferbauten existiert. Der Baubeginn 1344 wurde von dem französischen Baumeister Matthias von Arras geleitet, 12 Jahre später führte der aus Schwäbisch Gmünd stammende Peter Parler die Arbeiten fort. Ihm folgten noch zahllose weitere Baumeister, denn erst knapp 600 (!) Jahre später sollte dieses monumentale Gotteshaus vollendet werden. Der dreischiffige Dom ist heute 124 Meter lang, das Querschiff erstreckt sich über eine Breite von 60  und erreicht eine Höhe von 33 Metern. Knapp hundert Meter ragt der Hauptturm in die Höhe. Im Mittelpunkt des Besucherinteresses steht die St. Wenzelskapelle mit ihrem wertvollen Fresken- und Halbedelsteinschmuck.
Die Welt des Bieres
Seit 1082 wird in Prag Bier gebraut. Chroniken berichten gar aus dem 9. Jh. vom Hopfenanbau, der durch das milde böhmische Klima begünstigt wurde. Legendären Ruf erlangte der Hopfen aus der Gegend um das nordböhmische Saaz, der in alle Welt exportiert wurde. 1842 begann man im westböhmischen Pilsen damit, ein untergäriges, stark gehopftes, bitteres Bier zu brauen, das bald zum Synonym für Biere gleichen Typs auf der ganzen Welt wurde. Doch das Original ist unübertroffen: Weiches, mineralarmes Wasser, der gute Saazer Hopfen und ein besonderer Schimmelpilz, der die Wände der neun Kilometer langen Lagerkeller der Brauerei bedeckt, gehören zu seinen Geheimnissen. Ein Großteil des Pilsner Urquells geht übrigens in den Export.
Prag in einem Tag
Ein Tagesaufenthalt in Prag reicht nur für einen bescheidenen Überblick. Der folgende Erkundungsgang macht deshalb gar nicht erst den Versuch, Sie durch die gesamte Innenstadt zu führen. Wir begleiten Sie durch das Zentrum der Innenstadt hinauf zur Burg, ein bequemer Spaziergang, der Lust machen soll auf mehr. Vorschläge für Einkauf, Einkehr und Unternehmungen sollen dabei nicht fehlen.
Die Altstadt Unsere Route führt auf historischen Spuren: Wir folgen dem alten Königsweg vom Platz der Republik hinauf zur Burg. Dominantes Gebäude am Platz der Republik ist das Repraesentationshaus (s. Foto rechts), dessen Jugendstilfassade seit einer kürzlichen Renovierung in neuem Glanz erstrahlt. Bekannte Prager Künstler des beginnenden 20. Jahrhunderts haben an seiner Gestaltung mitgewirkt. Auf das königliche Prag des 15. Jahrhunderts verweist der angrenzende Pulverturm, einst Teil der Altstädter Befestigungsanlage. Die Fußgängern vorbehaltene Celetna bringt uns nach wenigen hundert Metern zum architektonisch vielleicht eindrucksvollsten Platz der Stadt, dem Altstaedter Ring. Rund um das Jan-Hus-Denkmal erzählen Fassaden aus unterschiedlichsten Jahrhunderten. Das Haus Zur Steinernen Glocke gehört zu den wenigen erhaltenen gotischen Wohnhäusern und kontrastiert mit dem angrenzenden barocken Goltz-Kinsky-Palast. Etwas zurückgesetzt und am besten vom gegenüberliegenden Rathausturm zu würdigen ist die Teynkirche, die Einblick in böhmisches Kunstschaffen gewährt. Noch heute ist deutlich zu erkennen, daß das Altstaedter Rathaus, dominierender Bau des Platzes, aus mehreren Gebäuden besteht, die ihm im Laufe der Zeit  einverleibt wurden. Die berühmte, aus dem 15. Jahrhundert stammende Rathausuhr versammelt zu jeder vollen Stunde Scharen von Touristen, die das Erscheinen der Apostel bestaunen. Am Rande des Platzes die barocke St. Niklaskirche, in der Sie manch' hörenswertem klassischem Konzert lauschen können. Zahlreiche Cafés und Restaurants am Platze verlocken zu einer Pause, bevor  Sie nach wenigen Metern den Kleinen Ring erreichen, den ehemaligen mittelalterlichen Obstmarkt. Von hier führt die schmale Karlsgasse, die mit ihren zahlreichen Geschäften zum Bummeln einlädt, vorbei am monumentalen Clam-Gallas-Palast und dem riesigen Komplex des Clementinums zum verkehrsumtosten Kreuzherrenplatz mit  St. Salvatorkirche und Kreuzherrenkirche . Die Statue Karls IV.  verweist auf eine der großen Gestalten der Prager Geschichte. Mit dem  Altstaedter Brueckenturm eröffnet sich die berühmte Karlsbruecke, deren Anfänge in das 14. Jahrhundert zurückgehen. Touristen aus aller Welt flanieren an den 30 Statuengruppen vorbei und genießen das internationale Flair. Kleinhändler, Musiker und Maler buhlen um die Gunst der Passanten. Kurz bevor man durch die Kleinseitner Brueckentuerme die Kleinseite erreicht hat, lohnt ein Abstecher auf die Halbinsel Kampa zu einer Rast in einem der Cafés oder einfach auf der Wiese des Parks. Die Kleinseite lebt von ihrem adligen Gepräge, das ihr die zahlreichen Residenzen geben, die vor allem während der Regierungszeit Rudolfs II., als Prag Sitz des Kaisers war, entstanden. Die von vielen Geschäften gesäumte Mostecka bringt uns nach wenigen Schritten zum Kleinseitner Ring, der durch die St. Niklaskirche - barockes Meisterwerk Prags - in zwei Teile geteilt wird. Rokoko, Renaissance, Klassizismus - die Fassaden des Platzes bieten Architekturgeschichte auf engstem Raum. Im wiedereröffneten Kleinseitner Kaffeehaus waren schon Franz Kafka und Franz Werfel Gäste. Vor allem der Garten des Waldsteinpalais lohnt während der Sommermonate einen Abstecher, schon allein  der herrlichen Bronzefiguren des Niederländers de Vries wegen. Stetig geht es nun auf der Nerudova bergauf, unserem Ziel entgegen. Mächtige Palais säumen die Straße, nicht selten als Botschaften genutzt. An vielen Häusern können Sie noch die alten Hauszeichen entdecken, wie z.B. am Haus Zu den drei Geigen (Nr. 12) oder am barocken Gebäude Zu den zwei Sonnen. Hier wohnte übrigens der Schriftsteller Jan Neruda.
Burg und Burgvorstadt
Wenn Sie die steile Burgrampe überwunden haben, stehen Sie vor dem großen Komplex des Hradschin, der Prager Burg. Im dritten Burghof erhebt sich ein gotisches Meisterwerk, der St. Veitsdom, mit dessen Bau man Mitte des 14. Jahrhunderts begonnen hatte und dem zahlreiche Baumeister ihre Handschrift gaben. Doch auch Koenigspalast, St. Georgsbasilika und St. Georgskloster sind einen Besuch wert. Keinesfalls sollte man  das Goldene Gaesschen versäumen, wo Häuser wie Puppenstuben an der Burgmauer kleben. Auch Franz Kafka wohnte eine Zeitlang hier. Wenn Sie jetzt noch Zeit und Kraft haben, dann schlendern Sie einfach durch die Burgvorstadt, vielleicht ist ja noch genug Zeit für einen Besuch des Loreto-Heiligtums oder des Klosters Strahov.

Tagestour K:  Busfahrt ins Erzgebirge

STRACOLAND Colmnitz GmbH & Co. KG

Frauensteiner Str. 1
01738 Colmnitz
Erlebnisverkauf:  Mo.-So. 09-20 Uhr 
Gastronomie: Mo.-So. 09-23 Uhr
Schauwerkstatt:  Mo.-Fr. 9-16 Uhr / Sa., So., Feiertage 10-16 Uhr
STRACOLAND
Hier können Sie die weltweit bekannte "Erzgebirgische Holzkunst" in ihrer Einmaligkeit und Vielfalt anschauen und erleben.
Ganz besonders würden wir uns freuen, wenn Sie Ihr Weg einmal in unser STRACOLAND führen würde, welches zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert ist. Erleben sie auf über 700 m2 das gesamte Sortiment erzgebirgischer Holzkunst. Liebevoll präsentiert in einem Meer tausender von Lichtern werden Sie diesen Besuch nicht so schnell vergessen.
Dom Freiberg
  Öffnungszeiten:
Führung (3/4 Std.): Mai-Okt. Mo-Sa um 10, 11, 14, 15 und 16 Uhr, So um 11.30, 14, 15 und 16 Uhr; Nov.-Apr. Mo-Sa um 11, 14 und 15 Uhr, So um 11.30, 14 und 15 Uhr.
Führungspreise ohne Orgel  / mit Orgel - Erwachsene: 2.50 Euro / 3.50 Euro
Kommentare:
Die Hallenkirche mit drei gleich hohen Schiffen entstand Ende des 15. Jh.s an der Stelle einer durch einen Brand zerstörten romanischen Kirche. Das Portal, die sogenannte Goldene Pforte, wurde von der Vorgängerkirche übernommen. Das schlichte Äußere lässt nicht vermuten, welche Schätze sie in ihrem Inneren birgt. Die drei symmetrischen Schiffe schließt ein Rippengewölbe ab. Durch die hohen Spitzbogenfenster fällt sanftes, gedämpftes Licht. Den Lettner krönt eine hölzerne Triumphkreuzgruppe aus dem Jahr 1220. Von den ursprünglich 30 Retabeln existiert nur noch ein einziges, auf dem das Letzte Abendmahl dargestellt ist. 1505 wurde die Kanzel, ein Meisterwerk sakraler Kunst, geschaffen. Ihre elegante Form erinnert an eine Tulpenblüte. Am Fuß der Kanzel sind der Prophet Daniel und ein junger Bergmann dargestellt. Eine weitere Kanzel ist die häufiger benutzte Bergmannskanzel. Die Orgel hat 3 Manuale, 45 Register und 2 674 Pfeifen. Schön ist der Orgelprospekt in seinen ausgewogenen Formen und den zarten Engelsfiguren. Noch schöner aber ist der Klang des Instruments. Der Chor wurde zwischen 1586 und 1591 von Giovanni Maria Nessini im manieristischen Stil zur Grablege der albertinischen Linie des Hauses Wettin umgebaut. Der Antwerpener Künstler Antonius van Zerroen schuf 1563 das Grabmal des Kurfürsten Moritz von Sachsen. Grotesken zieren das Gitter aus dem Jahr 1595.
Schacht Reiche Zeche. Öffnungszeiten:
Führung (2 1/2 Std.): ganzjährig Mo-Fr um 9.30 Uhr; Mai-Sept. zusätzlich jeden Sa um 8, 11 und 14 Uhr; Okt.-Apr. zusätzlich jeden 1. Sa im Monat um 8, 11 und 14 Uhr. 12,50 €.
Kommentare:
Die Besichtigung beginnt im Silber- und Buntmetallbergwerk Schacht Reiche Zeche. Die übertägigen Bergwerksanlagen um Schacht Elisabeth werden mit der Grubenbahn besichtigt: Balancierdampfmaschine (1849) mit Schachtfördereinrichtung, Schmiede und Erzscheidebank. Außerdem ist eine kleine Betstube der Minenarbeiter zu besichtigen.
Geowissenschaftliche Sammlungen der TU Bergakademie
Öffnungszeiten:
Mi-Fr 9-12 und 13-16 Uhr, Sa 9-16 Uhr. Geschl.: alle Feiertage. 2,50 €.
Kommentare:
Die Mineraliensammlung umfasst fast 80 000 Exponate, die sich durch ihre Verschiedenartigkeit und Farben auszeichnen : Erze aus der Region (Silbererz) sowie Edelsteine und Halbedelsteine aus der ganzen Welt. Im nahe gelegenen Domherrenstift wurde das Stadt- und Bergbaumuseum eingerichtet, das über die Geschichte der Stadt, den Bergbau, das Kunsthandwerk der Bergleute sowie Volkskunst und Brauchtum informiert.

Tagestour L:  Busfahrt nach Riesa & Torgau
Deutsche Nudelmuseum - Riesa
Das 1. Deutsche Nudelmuseum berichtet Interessantes über Nudeln und die Geschichte der Riesaer Teigwarenfabrik. Von der Erfindung der ersten Teigwaren, der Entwicklung und Industrialisierung der Herstellung bis hin zur modernen Produktion wird der Bogen gespannt. Historische Werbeplakate und Aufnahmen der Produktion, alte Maschinen und das Inventar der ehemaligen Sanitätsstelle lassen die vergangenen 90 Jahre des Traditionsunternehmens aufleben.
Mit über 100 verschiedenen Nudelsorten bietet das Nudelkontor die wohl größte Auswahl an Teigwaren in ganz Deutschland. Neben dem breiten Nudelsortiment findet man kulinarische Spezialitäten aus der Region, Küchenartikel sowie schöne Geschenkideen, die in der Nudelwerkstatt von Hand hergestellt werden.
Preise: Führung durch die Gläserne Produktion Erwachsene: 3,- Euro
Gruppen ab 8 zahlende Personen, Schüler, Studenten: 2,- Euro / Kinder im Vorschulalter: freier Eintritt
Buchung und Information: Nudelcenter Teigwaren Riesa , Merzdorfer Str. 21-25, 01591 Riesa
Tel: 03525/7203-55, Fax: 03525/7203-58
Rathaus und Kapitelsaal

Die Ursprünge des Riesaer Rathauses liegen in einer Klosteranlage, die im Jahre 1119 erstmals erwähnt wurde. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster 1542 aufgelöst und eine Rittergutsherrschaft eingerichtet, die von hier aus die weltliche Macht über die Umgebung ausübte. An die Nutzung des Gebäudes als Kloster erinnert der Kapitelsaal, der in den vergangenen Jahren aufwendig restauriert wurde. Dabei wurden wunderschöne Wandmalereien aus der Zeit der Renaissance entdeckt.
Kloster und Tierpark
Riesa ging aus einem 1119 erstmals erwähnten Kloster hervor - dem ältesten in der Mark Meißen. Hier lebten in erster Linie Benediktinernonnen. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich das Kloster zu einem wohlhabenden Versorgungsstift für die unverheirateten Töchter der adligen Gutsherren aus der Umgebung. Noch heute atmen die mächtigen Mauern der Gebäude etwas von der Macht und dem Reichtum dieses Klosters.
Königliches Refugium Jahnishausen
Ein romantisches Fleckchen Erde ist Jahnishausen mit seinem Park und der alten Schlosskirche. Das entdeckte schon der sächsische Prinz Johann (1801 – 1873, von 1854 bis zu seinem Tode sächsischer König), der Schloss und Rittergut 1824 kaufte. In Jahnishausen betrieb König Johann seine Dante-Studien. Er ist als Übersetzer und Schöngeist unter dem Pseudonym „Philaletes“ in die Geschichte eingegangen.Jahnishausen ist von Riesa aus nicht nur mit dem Auto, sondern auch nach einer leichten Wanderung oder einer Radtour über den Jahnatalwander- bzw. –radweg zu erreichen. In Oelsitz verlässt man diesen Weg und erreicht nach wenigen Minuten Jahnishausen, dessen Schlosskirche dann schon von weitem grüßt.
Torgau
Gelegen im Nordwesten des Freistaates Sachsen, an der Elbe zwischen Wittenberg und Meißen, ist  Torgau eine Stadt mit einer über eintausendjährigen Geschichte.Landschaftlich geprägt durch umgebende Heidegebiete und die Elbauenlandschaft ist Torgau der ideale Ausgangspunkt für eine Vielzahl an Ausflugszielen.Für geschichts- und architekturinteressierte Besucher wird der Aufenthalt in der Stadt zum Erlebnis.
Schloss
 Hartenfels
Die Lebensspuren der sächsischen Kurfürsten sind in Torgau durch die beeindruckende Architektur ihrer Residenz Schloss Hartenfels und dem Ambiente der historischen Altstadt erhalten geblieben. Mit der Ausstellung, die seit 20. Mai 2006 zu sehen ist, wird nun auch das Leben am Fürstenhof der Renaissance lebendig. Dabei stehen nicht die große Politik und die historische Bedeutung der Kurfürsten im Mittelpunkt der Ausstellung, sondern die Gestaltung ihres Alltagslebens.
Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Eintritt (incl. Audioguide) Erwachsene 3,- € 7 Schüler/Studenten 1,- €,  Familienkarte 6,- €
Führungen (mit Voranmeldung, Dauer ca. 30 Min.)/ Deutsch, bis 30 Teilnehmer 35,- € Fremdsprache 45,- € 
Torgauer Museumspfad
Stadt- und Kulturgeschichtliches Museum Torgau Torgauer Geschichtsverein e. V. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde Torgau die Hauptresidenz des Kurfürstentums Sachsen. Die Stadt entwickelte sich in der Folge zum politischen Zentrum der Reformation und erlebte für mehrere Jahrzehnte eine Blütezeit, die sich für den Besucher noch heute in der großartig erhaltenen Renaissance-Architektur nachempfinden lässt.    Der Torgauer Museumspfad bietet Einheimischen wie Gästen die Möglichkeit, bei einem Stadtbummel in ausgewählten historisch bemerkenswerten Gebäuden Geschichte hautnah und anschaulich
Rathaus
Zur Geschichte des Rathauses zu Torgau Auf dem höchsten Punkt des Porphyrfelsens, auf dem Torgau erbaut wurde, errichtete der Dresdner Baumeister Valten Wegern  zwischen 1563 und 1565 das Rathaus.  Gebaut wurde auf dem Gelände des Nikolaifriedhofes. Im Jahre 1577 wurde der Erker gebaut und von dem Torgauer Meister Andreas Proschwitz gestaltet.  Seine  Brüstungsfelder und Friese weisen eine reiche Skulpturgestaltung auf.  Unter anderem sehen wir in den Brüstungsfeldern die  Halbfiguren des Regentenpaares, des Kurfürsten August und seiner Gemahlin Anna.


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