
Merseburg
Dom & Schloss Merseburg
Dom
Drei Bau-Epochen sind deutlich zu unterscheiden: Die Krypta ist das Überbleibsel
des ursprünglichen, frühromanischen Doms, während Portalvorbau, Querschiff, Chor
und Apsis frühgotischen Stils sind. Die Netzgewölbe der Kirchenschiffe sowie die
feinen oktogonalen Pfeiler sind reinste Gotik. DieKanzel (16. Jh.) ist
typisch spätgotisch. DieGrabplatte König Rudolfs von Schwaben befindet
sich im Chor.
Schloss
Dieses oft umgestaltete Bauwerk zeigt die unterschiedlichsten
Baustile: spätgotischer Stil (Ostflügel), Renaissance (Nord- und Westflügel),
Barockstil (oberer Westflügel). Der linke Flügel ist durch einen Übergang mit
dem Dom verbunden. Wappentafeln, Portale und Erker aus verschiedenen Epochen
tragen nicht weniger zum Schmuck des stolzen Baus bei.
Tagesfahrt C: Busfahrt
in die Sächsische Schweiz – Besichtigung Bastei-Felsengruppe, Festung
"Königstein" und Barockgarten Großsedlitz
Sächsische Schweiz
Die Rundfahrt führt zunächst zum barocken Lustschlösschen Pillnitz,
das zwischen 1720 und 1724 von dem kurfürstlichen Architekten Matthäus Daniel
Pöppelmann errichtet wurde. Hier lädt der englische Garten mit seinen vielen
kleinen Palais zum Spazieren ein. Nächste Etappe ist der faszinierende Blick von
der Bastei, deren Felsspitze 200 m hoch über der Elbe liegt und von der
aus man die gesamte Region überblicken kann. Anschließend geht es nach Bad
Schandau, dem bekanntesten Erholungsort der Sächsischen Schweiz, der auch
dank seiner eisenhaltigen Quellen seit 1730 als Kurort Berühmtheit genießt. Nach
einem kleinen Abstecher durch das von steilen Felsen gesäumte Kirnitzschtal
geht es auf dem linken Elbufer wieder zurück in Richtung der beeindruckenden,
360 m hohen Festung Königstein. Die zwischen dem 13. und 16. Jh.
errichtete und im 17. und 18. Jh. mehrmals umgebaute Festung diente den
Kurfürsten von Sachsen als Fluchtburg, aber auch als Gefängnis, aus dem es kein
Entkommen gab. Hier saßen u. a. der Porzellanerfinder Böttger und SPD-Gründer
August Bebel ein. Von der Festung aus bietet sich ein atemberaubender
Rundumblick. Letzte Station auf dem Rückweg ist der 1719 im französischen Stil
angelegte Barockgarten Großsedlitz, der heute zu den formvollendetsten
Beispielen barocker Gartenbaukunst in Deutschland zählt.
Bastei
Der am weitesten zur Elbe hervorspringende, 190 m hohe Felsrücken ist die
eigentliche Bastei. Von der Aussichtsbrücke aus bieten sich herrlicheBlicke auf
die übrigen Tafelberge und einen Großteil der Sächsischen Schweiz.
Festung Königstein
Diese Festung (13.-16. Jh.) bildet die Krone des Königsteins, der
die große Elbschleife beherrscht. Im 17. und 18. Jh. erweitert diente sie
mehrmals als Zufluchtsort des sächsischen Königshofs. Gefangene wurden hier
gehalten, u.a. Böttger, der Erfinder des Porzellans. Vom Wehrgang ein schöner
Blick auf die Elbe, die Gipfel des Ost-Erzgebirges, die Ausläufer der
Lausitz und das böhmische Mittelgebirge.
Barockgarten Großsedlitz
Öffnungszeiten:
Mitte März-Ende Okt. tgl. 8-20 Uhr (Okt. bis 17 Uhr).
Tarife: 2,60 €.
Diese barocke Parkanlage wurde 1719 von Pöppelmann im französischen Stil
umgestaltet. Noch heute kann man sich die Orangerie, die "Stille Musik", eine
geschwungene Doppeltreppe um ein Becken herum sowie Heldenstatuen aus der
griechischen Mythologie von Kirchner und Thoma ansehen.
Tagestour D: Busfahrt
nach Dresden mit Stadtrundfahrt im eigenen Bus bzw. Straßenbahnrundfahrt
Dresden
Semperoper Tel.: 0351 49 11 705
Das von Gottfried Semper errichtete Opernhaus brannte 1869 nieder.
Die heutige Oper erbaute Manfred Semper zwischen 1871 und 1878 nach den
Plänen seines Vaters. Der Form nach ist der Bau an die italienische Renaissance
angelehnt. Die halbkreisförmige Fassade besteht aus drei Stockwerken, deren
oberstes etwas zurückgesetzt liegt. Beachten Sie auch die Nischen der
vorspringenden Seiten der Fassade: Sie können dort Standbilder von Shakespeare
und Sophokles, von Molière und Euripides entdecken.
Japanisches Palais
Diese gewaltige Vierflügelanlage wurde von 1715 bis 1737 unter der
Leitung von Pöppelmann erbaut, dem Architekten des Zwinger. Das Gebäude wurde
geplant, um das Meißner Porzellan August des Starken auszustellen. Die
orientalischen Dächer des Eckpavillons verleihen dem Palais seinen asiatischen
Charakter und haben ihm den Namen Japanisches Palais eingebracht. An der
Elbseite ziert das Palais ein bezaubernder Garten, von dem aus man einen
interessanten Blick auf das linke Elbufer hat.
Katholische Hofkirche
Tel.: 0351 484 47 12
Diese großräumige Basilika (1738-1755) wurde im Anschluss an den
Übertritt der Albertiner zur römisch-katholischen Religion erbaut. Diese
Konversion ermöglichte es ihnen, die polnische Krone zu erlangen. Der 85 m hohe
Glockenturm überragt die vom italienischen Barock beeinflusste Kirche. Statuen
von Heiligen und Aposteln schmücken den Bau. Ein Gemälde von Mengs, eine
Darstellung der /immelfahrt (1750), ziert den Altar. In der Krypta stehen die
Sarkophage mehrerer Könige und Fürsten Sachsens.
Porzellansammlung Tel.:0351
491 46 19
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr. Geschl.:
25. Dez. Tarife:5
€.
In diesem Museum befinden sich Stücke aus Japan u. China (aus der Blütezeit des
18. Jh.), die August der Starke erworben hatte. In der großen Galerie wird
Porzellangeschirr aus der namhaften Manufaktur in Meißen ausgestellt.
Auch ein Glockenspiel mit 52 Glöckchen ist zu bewundern. Versäumen Sie nicht den
Saal mit den lebensgroßen Tieren und Figuren von Kirchner und Kändler zu
besichtigen. Ein weiterer Saal ist ganz den Arbeiten Böttgers gewidmet,
der 1708 die Herstellung von Porzellan nach Europa brachte.
Gemäldegalerie Alte Meister
Tel.: 0351/491 4622
Öffnungszeiten:
Di-So 10-18 Uhr. Geschl.: 14.-18. Jan., 24. und 25. Dez. 3,60 €.
Die von August dem Starken und seinem Nachfolger August III. zusammengetragene
Gemäldesammlung befindet sich in einem Flügel des Zwingers und gehört zu den
größten und schönsten der Welt. Sie enthält Meisterwerke italienischer
Renaissance- und Barockmalerei aber auch Gemälde flämischer und holländischer
Meister des 17. Jh.s Die italienischen Werke hängen auf einem roten, die
flämischen und holländischen auf einem grünen und die spanischen und
französischen auf einem blauen Hintergrund. U. a. Bilder von Canaletto,
Christian Wilhelm Ernst Dietrich, Silvestre, Liotard, Rosalba Carriera,
Rembrandt, Rubens, Lucas Cranach d.Ä., Dürer, Claude Lorrain, Poussin, Veronese,
Tintoretto, Tizian, Correggio, Raffael, Botticelli, Watteau, Tiepolo, El Greco,
Murillo, Vélasquez. Die Sammlung ist auf drei Etagen verteilt und besticht
sowohl durch das architektonische Ambiente und die Art der Darstellung als
natürlich auch durch die Gemälde als solche.
Tagestour E :
Busfahrt nach Dresden mit Zwinger, Frauenkirche, Pillnitz
Dresden
Zwinger
Nach der ursprünglichen Idee von August dem Starken sollte nur eine
Orangerie an der Stelle einer ehemaligen Festung errichtet werden. Und was ist
dort heute zu sehen? Eine herrliche Anlage, nach den Entwürfen seines
Architekten Matthäus Daniel Pöppelmann (1662-1736). Dieser änderte das
ursprüngliche Vorhaben ab und schuf dieses Juwel. Der Zwinger besteht aus einer
Esplanade, die von Galerien und Pavillons umgrenzt wird. Den schönsten Blick auf
die gesamte Anlage hat man vom Glockenspielpavillon. Sie werden erstaunt
sein über das einzigartige Zusammenspiel von Architektur und Skulptur, die aus
der Werkstatt von Balthasar Permoser stammt. Nur die Plastik Herkules
als Globusträger, die den Wallpavillon** überragt, hat dieser
bayrische, von seinen Italienreisen beeinflussten Künstler handsigniert. Vom
Wallpavillon aus führt eine Treppe zum Nymphenbad**. Dieses Nymphäum
italienischen Vorbilds besteht aus Grotten und Springbrunnen. Im Südwesten
befindet sich die Zwingergalerie. Bewundern Sie v.a. die Außenfassade,
die auf den Zwingerkanal gerichtet ist. Dazu überqueren Sie das Kronentor.
Darstellungen der Vier Jahreszeiten schmücken das Tor, das seinen Namen wohl von
der polnischen Krone ableitet, die von vier Adlern getragen wird und die zwei
übereinanderliegenden Arkaden überragt. Gegenüber der Zwingergalerie liegt der
Nordostflügel, der 1847 von Gottfried Semper erbaut wurde. In diesem Teil
der Anlage befindet sich seit 1728 die Ausstellung der königlichen Sammlungen.
Rüstkammer
Tel.: 0351 491 46 19
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr. Geschl.: 25. Dez. /
Tarife:3 €.
Man muss kein Waffenliebhaber sein um von den außergewöhnlichen Exponaten im
Rüstsaal fasziniert zu sein: 1300 Stücke aus dem 15. bis 19. Jh. sind hier
zu sehen. Fürstliche Geschenke, eine Serie orientalischer und ostasiatischer
Waffen, eine beeindruckende Vielfalt der schönsten Stücke des Kunsthandwerks.
Die imposanten Rüstungen und vor allem die Reihe von Kinderharnischen
bilden eine einzigartige Sammlung. Auch die Kostüme der höfischen Repräsentation
lohnen eine Besichtigung.
Frauenkirche
Das ab 1726 erbaute imposante Bauwerk der Frauenkirche gilt als einer der
repräsentativsten Bauten der protestantischen Sakralarchitektur. Seine Kuppel
mit einem Durchmesser von 23,5 m und einem Gewicht von 5800 Tonnen, die als
Wahrzeichen der Stadt betrachtet wird, wurde bei der Bombardierung 1945
zerstört. Nur 10 % der Kirche blieben unbeschädigt. Bis zur 'Wiedervereinigung'
symbolisierte die Ruine die Zerstörung der Stadt durch die Alliierten. Mit dem
Wiederaufbau wurde erst 1993 begonnen.
Schloss Pillnitz
Öffnungszeiten:
Bergpalais (Kunstgewerbemuseum): Mai-Ende Okt. Di-So 10-18 Uhr; Wasserpalais:
Mai-Ende Okt. tgl. außer Di 10-18 Uhr.Tarife:4 €.
Dieses Lustschloss wurde 1720 bis 1724 von M. D. Pöppelmann, dem
kurfürstlichen Architekten, erbaut. Ein neues Palais entstand zwischen 1818 und
1826 nach dem Brand des alten Renaissance-Schlosses. Es schließt sich an das
Berg- und das Wasserpalais an, in dessen Sälen sich das Kunstgewerbemuseum
Dresden befindet. Der Park wurde 1778 zu einem englischen Landschaftspark
umgestaltet, mit einem chinesischen Pavillon und einem See. Die gegenüber
gelegene Insel beherbergt ein Vogelschutzgebiet.
Tagestour F:
Busfahrt nach Dresden
mit Stadtrundfahrt im eigenen Bus, Grünes Gewölbe, Altstadt, Pfunds Molkerei
Dresden
Grünes Gewölbe Tel.:
0351 491 46 19
Öffnungszeiten: 10 bis 18 Uhr, dienstags geschlossen
Diese einzigartige Sammlung befand sich früher in den Tresorräumen des Dresdner
Schlosses. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts ließ August II. diese zu einem
öffentlichen Museum ausbauen, das offiziell die "Geheime Verwahrung" genannt
wurde. Es wurde jedoch bald aufgrund der grünen Farbe einiger architektonischen
Elemente in Grünes Gewölbe umgetauft. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog die
einmalige Sammlung ins Albertinum, wo sie heute in vier farblich verschiedenen
Sälen ausgestellt wird. Grüner Raum : Hier sehen Sie Werke der
Goldschmiedekunst aus dem 16. und 17. Jahrhundert insbesondere von Meistern aus
Nürnberg, Augsburg, Leipzig oder Dresden. Blauer Raum : Kunstwerke aus
Bernstein und Elfenbein sind hier zu bewundern. Beeindruckend eine Fregatte aus
Elfenbein (1620) und ein großer Königsberger Kabinettschrank. Roter Raum
: Kostbare Kunstwerke sind hier zu sehen, die Auguste II. Künstlern abgekauft
hat, um sie an den Hof zu binden. Besondere Beachtung verdienen die Werke des
Juweliers Johann Melchior Dinglinger. Sie werden fasziniert sein von der
Vielzahl kleiner goldener und emaillierter Figuren, dem "Hofstaat des
Großmoguls", oder von dem berühmten Mohr mit der Smaragdstufe. Gelber Raum:
Juwelen der Königinnen, Schmuckgarnituren aus Diamanten, Saphiren, Rubinen...
Liebhaber kostbarer Edelsteine kommen hier voll auf ihre Kosten. Übersehen Sie
dabei nicht die Vitrine mit den Mikroschnitzereien: Die älteste, vor 1589
entstanden, ist ein Kirschkern mit 185 geschnitzten Menschenköpfen .
Schloss
Tel.: 0351 491 46 22
Dieses Schloss im Renaissancestil, ehemalige Residenz des
Königshofes, befindet sich zur Zeit im Umbau. Eine der Außenfassaden trägt das
Mosaik mit dem Fürstenzug des Hauses Sachsen-Wettin. Der Lange Gang,
eine Galerie mit 22 toskanischen Arkaden, schließt den zu den Pferdeställen
gehörigen Hof ab. Links vom Eingang des Schlosses liegt das Johanneum.
Dieses ehemalige Stallgebäude ist heute Verkehrsmuseum, in dem die
Entwicklung der öffentlichen Verkehrsmittel aufgezeigt wird.
Pfunds Molkerei
Bautzner Straße 79 D - 01067 Dresden
Das Milchgeschäft, die 1880 inmitten der Dresdner Neustadt gegründete
Molkerei, gilt als "der schönste Milchladen der Welt". Die erhalten gebliebene
und zwei Jahre später gestaltete Innenausstattung besteht aus farbigen,
handbemalten Fliesen. Sie bedecken Mauern, Fußböden und Decken, mit Szenen, Sie
haben es erraten - aus der Milchwirtschaft. Ein die Decke umrandendes Fries
zeigt spielende Kinder und ländliches Treiben. Käsespezialitäten aus aller Welt
werden Ihnen am Ladentisch präsentiert.
Tagestour G:
Busfahrt in den Spreewald nach Lübben & Cottbusd mit Schloss Branitz &
Wendisches Museum
Spreewald
Anekdoten zur Entstehung
Variante 1.
Nach einer alten Überlieferung soll der Teufel einst mit
seinen Ochsen den Spreewald erschaffen haben. Da der Teufel beim Auspflügen des
Spreelaufes, von der Quelle aus, schon ein gutes Stück Arbeit hinter sich hatte
und die Ochsen auch erschöpft waren, legten diese eine Ruhepause ein. Das aber
duldete der Teufel nicht und fing fürchterlich an zu brüllen. Da erschraken die
beiden Zugtiere und liefen kreuz und quer, zwischen den großen alten Bäumen,
ihre Wege und schufen so den weit verzweigten Lauf der Spree.
Eine Theorie, welche bis heute nicht widerlegt wurde.
Variante 2.
Der Spreewald ist das Ergebnis der letzten Eiszeit vor gut 20.000
Jahren. Er liegt im so genannten "Baruther Urstromtal", wo beim Abfluss der
Schmelzwasser des letzten skandinavischen Inlandeises eine große
Schwemmsandfläche zwischen Endmoränenzügen entstand. Diese Endmoränen lenkten
den Abfluss der Schmelzwasser auf ihrem Weg von Süden nach Norden in Richtung
Westen ab. So verringerte sich das ohnehin geringe natürliche Gefälle des Landes
zusätzlich. Es entstand ein so genanntes "Binnendelta". Das Delta wird
unmittelbar vor der Stadt Lübben wieder zusammengeführt. Diese natürliche
Einengung, verursacht durch Ausläufer der Endmoränen, bildet somit die
natürliche Grenze zwischen Ober- und Unterspreewald. Der Unterspreewald verläuft
wieder in der ursprünglichen Abflussrichtung der Spree von Süden nach Norden.
Lübben
Obwohl Lübben in den letzten Kriegstagen zu 80% zerstört wurde, sind
einige historische Sehenwürdigkeiten erhalten und in den letzten Jahren wieder
originalgetreu restauriert worden. Hervorzuheben sind dabei besonders das
Schloss, das Ständische Landhaus und das Neuhaus. Die Paul-Gerhardt-Kirche
erhielt 1988 eine neue Haube und die Bronzeplastik Paul Gerhardts vor der Kirche
wurde restauriert.
Kahnfahrt
Rundfahrt - Schleusenfahrt um die Spreewaldstadt
Lübben
Dauer: ca. 2 Stunden (ohne Aufenthalt)
Abfahrt: Lübben, Fährmannsverein 'Flottes Rudel', Hafen 2, Busparkplatz
Lindenstraße (unmittelbar am Hafen)
Leistung: Die Lübben Rundfahrt wird selbst von Lübbenern gern genutzt, um ihre
Stadt aus ungewohnter Perspektive kennen zulernen. Dem Fahrgast erschließen sich
bei dieser Tour eine Vielzahl von Zeugnissen der Stadtgeschichte, unterbrochen
vom Zauber der Natur. Auf der Hauptspree geht die Fahrt am erhaltenen Teil der
Stadtmauer entlang, am Schlangengraben beeindruckt das Lübbener Schloss.
Besonders reizvoll ist der Streckenabschnitt durch den Lübbener Hain. Dieser, in
der Stadtmitte gelegene, ca. 25 Hektar große, urwüchsige Auerwald bildet die
'grüne Lunge' der Stadt. Während der Kahnfahrt können die echten Spreewaldgurken
verkostet werden.
Termine: März bis April, je nach Wetter, ab 10.00 Uhr / Mai bis September ab
09.00 Uhr / Oktober bis November, je nach Wetter, ab 10.00 Uhr
Preis: Gruppenpreise (ab 20 Personen) und je eingesetzten Kahn: 5,00 Euro /
Person
Cottbus
Schloss Branitz
Branitzer Dorfmitte D - 03042 Cottbus Tel.: 0355 751 50
Öffnungszeiten:Apr.-Okt. tgl. 10-18 Uhr; Nov.-März Di-So 11-17 Uhr. Geschl.:
24. und 31. Dez.; Marstall Nov.-März.
Tarife: 3,50
€.
Schloss Branitz wurde 1772 von Gottfried Semper errichtet. Neben dem Vestibül
auch sehenswert das Speisezimmer mit Möbeln im Neo-Renaissance-Stil. Die
Bibliothek wird von einem 7 Tonnen schweren Leuchter erhellt. Eine
Gemäldegalerie enthält Kunstwerke von Karl Blechen, einem in Cottbus geborenen
Künstler der Romantik. Der Park wurde als natürliche Landschaft angelegt. Darin
befinden sich Bau- und Bildwerke. Sehenswert ist insbesondere das Tumulus-Grab,
in dem die Gebeine von Fürst Pückler ruhen.
Wendisches Museum
Mühlenstraße 12 D - 03046 Cottbus Tel.: 0355 79 49 30
Öffnungszeiten: Di-Fr 8.30-18 Uhr, Sa/So 14-18 Uhr. Geschl.: 1. Jan. und 31.
Dez.
Das Wendische Museum zeigt 1500 Jahre lawischer Geschichte in Deutschland auf.
Traditionelle, prachtvoll gearbeitete Trachten sind die Hauptattraktion des
Museums.
Tagestour H: Busfahrt nach Chemnitz & Schloss Augustusburg, Museum Frohnauer Hammer und Brauerei "Einsiedel"
Chemnitz
Die Entwicklung der Stadt Chemnitz in Sachsen begann mit der Stiftung des
Benediktinerklosters St. Marien um 1136. Mit der Errichtung eines Bleichmonopol
wurde Chemnitz zu einem der bedeutendsten Textilzentren in Deutschland. Die
Industrialisierung begann um 1800 mit dem Bau der ersten Baumwollspinnereien. Es
überrascht daher nicht, dass diese Stadt zu einem der aktivsten Hochburgen der
Arbeiterbewegung wurde.
Schlosskirche (Chemnitz)
Die ehemalige Kirche des 1136 gegründeten Benediktinerklosters wurde im 16. Jh.
zu einer Hallenkirche umgebaut. Besonders bemerkenswert ist das feine
Skulpturenwerk des spätgotisches Portals. Im Chor befindet sich die polychrom
bemalte Geißelgruppe, eine sehr bemerkenswerte Arbeit aus Holz von H.
Witten.
Schloss Augustusburg
Schloss Augustusburg ist ein Jagdschloss, das für August I., Kurfürst von
Sachsen, 1570 erbaut wurde. Das Altargemälde in der Kapelle stammt von Lucas
Cranach dem Jüngeren (1571). Es zeigt den Kurfürsten umgeben von seinen vierzehn
Kindern. Im Schloss befinden sich zwei Museen: Im Museum für Jagdtier- und
Vogelkunde werden zahlreiche Dioramen mit Tieren im ihrem Umfeld gezeigt.
Das Motorradmuseum gibt einen Überblick über ein Jahrhundert in der
Geschichte des Motorrads.
Technisches Museum Frohnauer Hammer
Tel.: 037 33 220 00
Öffnungszeiten: Führung (50 Min.): tgl. 9-12 und
13-16 Uhr. Geschl.: 1. Jan., 24., 25. und 31. Dez.
Tarife:3 €.
Das Technische Museum Frohnauer Hammer befindet sich in einer ehemaligen
Getreidemühle, die nach der Entdeckung von Silbervorkommen in eine
Münzprägewerkstatt umgewandelt wurde. Später diente sie als Schmiede, wovon die
mit Wasserkraft angetriebenen Fallhämmer und die beiden Blasebälge zeugen. Im
ehemaligen Herrenhaus kann man beim Klöppeln zusehen.
Tagestour I Busfahrt ins
Erzgebirge
Uhrenmuseum Glashütte / Altenberger Str. 1/
01768 Glashütte / Telefon: 035053/46281 oder 46234
Aus einem, nach dem Niedergang des Bergbaus verarmten Nest, weit
ab von den Hauptadern des Verkehrs und in Sachsen kaum bekannt, entsteht in der
Mitte des 19. Jahrhunderts eines der bedeutendsten Zentren der Uhrmacherei.
Die Entwicklung der Uhrenfertigung von der Gründung durch Ferdinand Adolph
Lange im Jahre 1845 bis heute ist im Uhrenmuseum der Stadt Glashütte
eindrucksvoll dokumentiert. Die Ausstellung zeigt viele bedeutende Zeugnisse
der Uhrmacherkunst. Neben Gangmodellen, Marine-Chronometern und Pendeluhren,
außergewöhnlichen Taschen- und Armbanduhren, werden auch historische
Arbeitsplätze, Werkzeuge, Arbeitsmittel und eine Reihe weiterer feinmechanischer
Erzeugnisse präsentiert.
Spielzeugmuseum Seiffen
Hauptstraße 73 - 09548 Seiffen /
037362-8239
info@spielzeugmuseum-seiffen.de
Nachfolger der 1936 geschaffenen
Spielzeug-Werbeschau Seiffen - 1953 als Heimatmuseum gegründet und eröffnet -
Umgestaltung und Profilierung zum Spezialmuseum für die erzgebirgische
Spielzeugherstellung - umfassenden Rekonstruktion 1998/99, auf nahezu 1000
qm umfassender Überblick über die Spielzeugregion und das weihnachtliche
Volkskunstschaffen
Klein Erzgebirge – Oederan /
Tel. 037292 5990
Der Bau von Miniaturanlagen war schon immer ein Bedürfnis der Erzgebirger und
hat seine Tradition im Schnitzen, Drechseln und Gestalten.Ob „Weihnachtsberge“,
Heimatdarstellungen oder andere Miniaturschauanlagen, mit viel Geschick
entstanden phantasievolle Gebilde und historische Bauwerke, Kulturdenkmäler und
Sehenswürdigkeiten des Erzgebirges in detailgetreuen Modellen.
Freiberger DOM
Der Freiberger Dom zählt zu den Kulturdenkmälern von europäischem
Rang, ist Gotteshaus, Konzertraum und ein herausragendes Kunstwerk.Anstelle
einer durch Brand zerstörten kreuzförmigen romanischen Pfeilerbasilika
entstanden, beherrscht der spätgotische Bau seit Beginn des 16. Jahrhunderts den
historischen Untermarkt.
Führungspreise ohne Orgel / mit
Orgel - Erwachsene: 2.50 Euro / 3.50 Euro
Bei Grupprn ab 15 Personen wird um Anmeldung gebeten: Tel.: 03731-22598 /
info@freiberger-dom.de
Tagestour J
Busfahrt nach Prag
Altstädter Ring
Romanik, Barock und Neogotik vermischen sich bei den Gebäuden auf der Südseite
des Platzes. Wo die Celetna in den Platz einmündet, erhebt sich das sogenannte
Storch-Haus, auch Haus Zur steinernen Jungfrau Maria genannt.
Auffallend vor allem seine Fassadenmalereien nach Vorlagen von Mikulas Ales. Ein
kleines Hauszeichen aus dem 16. Jh. verweist auf den Namen des nächsten
Gebäudes, das Haus Zum steinernen Lamm, dessen Portal und
Giebel aus der Renaissance stammen. Im Haus Zum goldenen Einhorn
(Nr. 20) mit seiner barocken Fassade gründete der Komponist Bedrich
Smetana 1848 eine Musikschule. Im Haus Zum blauen Stern (Nr.
25) ist die Weinstube U Bindru untergebracht, ein Ort, wo bereits im 15. Jh.
Wein ausgeschenkt worden sein soll.
Goldenes Gässchen
Die häufig auch Goldmachergässchen genannte malerische Gasse entwickelte
sich zu einem Touristenmagneten nicht zuletzt aufgrund eines Mythos: hier sollen
unter Aufsicht Rudolfs II. die Alchimisten gewirkt haben, um künstliches Gold zu
erzeugen. Auch wenn dies nicht der historischen Realität entspricht - das tat
dem Ruf keinen Abbruch. Einst lebten in den winzigen Häuschen direkt an der
Burgmauer die Burgschützen des Königs, später ließen sich hier viele arme Leute
nieder. Teilweise war die Gasse nur einen Meter breit und die sanitären
Verhältnisse erbärmlich. Einige Jahre lebte hier sogar Franz Kafka und arbeitete
an seinen Werken. Heute haben sich in den winzigen Häuschen Souvenirläden
niedergelassen und profitieren von dem scheinbar nie enden wollenden
Touristenstrom aus aller Welt.
Karlsbrücke
Sie ist ähnlich wie die Burg so etwas wie ein Wahrzeichen Prags. Kaum ein
Besucher versäumt es, über sie zu bummeln. Und so kehrt dort auch erst spät
abends Ruhe ein. 1357 war ihr Grundstein gelegt worden, nach dem die
Vorgängerbrücke, die Judithbrücke, einem Hochwasser zum Opfer gefallen war.
Jahrhundertelang bildete sie den einzigen befestigten Brückenschlag über die
Moldau und stellte einen wichtigen Flaschenhals zentraler Handelswege dar. Als
Architekten hatte Karl IV. auch hier Peter Parler verpflichtet, jenen Meister
des Prager Veitsdomes. Die mittlerweile 30 Brückenfiguren stammen aus dem
17./18. Jh. und stellen heute eine einmalige Freiluftgalerie barocker
Skulpturenkunst dar, auch wenn viele Originale mittlerweile durch Kopien ersetzt
wurden.
St. Niklaskirche
Als Meisterwerk des Hochbarock wird die St. Niklaskirche bezeichnet,
Kunstfreunde sollten Sie daher in aller Ruhe in Augenschein nehmen. An ihrer
Erbauung und Ausschmückung wirkten einige der ganz Großen der Prager Baumeister
und Künstler mit. Christoph Dientzenhofer und dessen Sohn Kilian Ignaz planten
ab 1702 Hauptschiff, Fassade und Chor, den Glockenturm von 1755 entwarf Anselmo
Lurago. Auf ca. 1500 m² erstreckt sich eines der größten Deckengemälde Europas
über dem Langhaus. Es stammt von dem Wiener Maler Johann Lukas Kracker und zeigt
Szenen aus dem Leben des hl. Nikolaus. Auf der Orgel aus dem 18. Jh. spielte
übrigens schon Wolfgang Amadeus Mozart. Auch heute noch ist ein Orgelkonzert
hier eine Empfehlung für alle Musikliebhaber.
St. Veitsdom
Als Karl IV. den Auftrag zum Bau einer Kathedrale gab, hatten an deren
Stelle bereits mehrere romanische Vorläuferbauten existiert. Der Baubeginn 1344
wurde von dem französischen Baumeister Matthias von Arras geleitet, 12 Jahre
später führte der aus Schwäbisch Gmünd stammende Peter Parler die Arbeiten fort.
Ihm folgten noch zahllose weitere Baumeister, denn erst knapp 600 (!) Jahre
später sollte dieses monumentale Gotteshaus vollendet werden. Der dreischiffige
Dom ist heute 124 Meter lang, das Querschiff erstreckt sich über eine Breite von
60 und erreicht eine Höhe von 33 Metern. Knapp hundert Meter ragt der Hauptturm
in die Höhe. Im Mittelpunkt des Besucherinteresses steht die St. Wenzelskapelle
mit ihrem wertvollen Fresken- und Halbedelsteinschmuck.
Die Welt des Bieres
Seit 1082 wird in Prag Bier gebraut. Chroniken berichten gar aus dem 9.
Jh. vom Hopfenanbau, der durch das milde böhmische Klima begünstigt wurde.
Legendären Ruf erlangte der Hopfen aus der Gegend um das nordböhmische Saaz, der
in alle Welt exportiert wurde. 1842 begann man im westböhmischen Pilsen damit,
ein untergäriges, stark gehopftes, bitteres Bier zu brauen, das bald zum Synonym
für Biere gleichen Typs auf der ganzen Welt wurde. Doch das Original ist
unübertroffen: Weiches, mineralarmes Wasser, der gute Saazer Hopfen und ein
besonderer Schimmelpilz, der die Wände der neun Kilometer langen Lagerkeller der
Brauerei bedeckt, gehören zu seinen Geheimnissen. Ein Großteil des Pilsner
Urquells geht übrigens in den Export.
Prag in einem Tag
Ein Tagesaufenthalt in Prag reicht nur für einen bescheidenen Überblick.
Der folgende Erkundungsgang macht deshalb gar nicht erst den Versuch, Sie durch
die gesamte Innenstadt zu führen. Wir begleiten Sie durch das Zentrum der
Innenstadt hinauf zur Burg, ein bequemer Spaziergang, der Lust machen soll auf
mehr. Vorschläge für Einkauf, Einkehr und Unternehmungen sollen dabei nicht
fehlen.
Die Altstadt Unsere Route führt auf historischen Spuren:
Wir folgen dem alten Königsweg vom Platz der Republik hinauf zur Burg.
Dominantes Gebäude am Platz der Republik ist das Repraesentationshaus (s.
Foto rechts), dessen Jugendstilfassade seit einer kürzlichen Renovierung in
neuem Glanz erstrahlt. Bekannte Prager Künstler des beginnenden 20. Jahrhunderts
haben an seiner Gestaltung mitgewirkt. Auf das königliche Prag des 15.
Jahrhunderts verweist der angrenzende Pulverturm, einst Teil der
Altstädter Befestigungsanlage. Die Fußgängern vorbehaltene Celetna bringt uns
nach wenigen hundert Metern zum architektonisch vielleicht eindrucksvollsten
Platz der Stadt, dem Altstaedter Ring. Rund um das Jan-Hus-Denkmal
erzählen Fassaden aus unterschiedlichsten Jahrhunderten. Das Haus Zur
Steinernen Glocke gehört zu den wenigen erhaltenen gotischen Wohnhäusern und
kontrastiert mit dem angrenzenden barocken Goltz-Kinsky-Palast. Etwas
zurückgesetzt und am besten vom gegenüberliegenden Rathausturm zu würdigen ist
die Teynkirche, die Einblick in böhmisches Kunstschaffen gewährt. Noch
heute ist deutlich zu erkennen, daß das Altstaedter Rathaus,
dominierender Bau des Platzes, aus mehreren Gebäuden besteht, die ihm im Laufe
der Zeit einverleibt wurden. Die berühmte, aus dem 15. Jahrhundert stammende
Rathausuhr versammelt zu jeder vollen Stunde Scharen von Touristen, die das
Erscheinen der Apostel bestaunen. Am Rande des Platzes die barocke St.
Niklaskirche, in der Sie manch' hörenswertem klassischem Konzert lauschen
können. Zahlreiche Cafés und Restaurants am Platze verlocken zu einer Pause,
bevor Sie nach wenigen Metern den Kleinen Ring erreichen, den ehemaligen
mittelalterlichen Obstmarkt. Von hier führt die schmale Karlsgasse, die
mit ihren zahlreichen Geschäften zum Bummeln einlädt, vorbei am monumentalen
Clam-Gallas-Palast und dem riesigen Komplex des Clementinums zum
verkehrsumtosten Kreuzherrenplatz mit St. Salvatorkirche und
Kreuzherrenkirche . Die Statue Karls IV. verweist auf eine der
großen Gestalten der Prager Geschichte. Mit dem Altstaedter Brueckenturm
eröffnet sich die berühmte Karlsbruecke, deren Anfänge in das 14.
Jahrhundert zurückgehen. Touristen aus aller Welt flanieren an den 30
Statuengruppen vorbei und genießen das internationale Flair. Kleinhändler,
Musiker und Maler buhlen um die Gunst der Passanten. Kurz bevor man durch die
Kleinseitner Brueckentuerme die Kleinseite erreicht hat, lohnt ein Abstecher
auf die Halbinsel Kampa zu einer Rast in einem der Cafés oder einfach auf
der Wiese des Parks. Die Kleinseite lebt von ihrem adligen Gepräge, das ihr die
zahlreichen Residenzen geben, die vor allem während der Regierungszeit Rudolfs
II., als Prag Sitz des Kaisers war, entstanden. Die von vielen Geschäften
gesäumte Mostecka bringt uns nach wenigen Schritten zum Kleinseitner Ring,
der durch die St. Niklaskirche - barockes Meisterwerk Prags - in zwei
Teile geteilt wird. Rokoko, Renaissance, Klassizismus - die Fassaden des Platzes
bieten Architekturgeschichte auf engstem Raum. Im wiedereröffneten
Kleinseitner Kaffeehaus waren schon Franz Kafka und Franz Werfel Gäste. Vor
allem der Garten des Waldsteinpalais lohnt während der Sommermonate einen
Abstecher, schon allein der herrlichen Bronzefiguren des Niederländers de Vries
wegen. Stetig geht es nun auf der Nerudova bergauf, unserem Ziel entgegen.
Mächtige Palais säumen die Straße, nicht selten als Botschaften genutzt. An
vielen Häusern können Sie noch die alten Hauszeichen entdecken, wie z.B. am
Haus Zu den drei Geigen (Nr. 12) oder am barocken Gebäude Zu den zwei
Sonnen. Hier wohnte übrigens der Schriftsteller Jan Neruda.
Burg und Burgvorstadt
Wenn Sie die steile Burgrampe überwunden haben, stehen Sie vor dem
großen Komplex des Hradschin, der Prager Burg. Im dritten Burghof erhebt
sich ein gotisches Meisterwerk, der St. Veitsdom, mit dessen Bau man
Mitte des 14. Jahrhunderts begonnen hatte und dem zahlreiche Baumeister ihre
Handschrift gaben. Doch auch Koenigspalast, St. Georgsbasilika und
St. Georgskloster sind einen Besuch wert. Keinesfalls sollte man das
Goldene Gaesschen versäumen, wo Häuser wie Puppenstuben an der Burgmauer
kleben. Auch Franz Kafka wohnte eine Zeitlang hier. Wenn Sie jetzt noch Zeit und
Kraft haben, dann schlendern Sie einfach durch die Burgvorstadt,
vielleicht ist ja noch genug Zeit für einen Besuch des Loreto-Heiligtums
oder des Klosters Strahov.
Tagestour K: Busfahrt ins
Erzgebirge
STRACOLAND
Colmnitz GmbH & Co. KG
Frauensteiner Str. 1
01738 Colmnitz
Erlebnisverkauf: Mo.-So. 09-20 Uhr
Gastronomie: Mo.-So. 09-23 Uhr
Schauwerkstatt: Mo.-Fr. 9-16 Uhr /
Sa., So., Feiertage 10-16 Uhr
STRACOLAND
Hier können Sie die weltweit bekannte "Erzgebirgische Holzkunst" in ihrer
Einmaligkeit und Vielfalt anschauen und erleben.
Ganz besonders würden wir uns freuen, wenn Sie Ihr Weg einmal in unser
STRACOLAND führen würde, welches zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert ist.
Erleben sie auf über 700 m2 das gesamte
Sortiment erzgebirgischer Holzkunst. Liebevoll präsentiert in einem Meer
tausender von Lichtern werden Sie diesen Besuch nicht so schnell vergessen.
Dom Freiberg
Öffnungszeiten:
Führung (3/4 Std.): Mai-Okt. Mo-Sa um 10, 11, 14, 15 und 16 Uhr, So um 11.30,
14, 15 und 16 Uhr; Nov.-Apr. Mo-Sa um 11, 14 und 15 Uhr, So um 11.30, 14 und 15
Uhr.
Führungspreise ohne Orgel / mit
Orgel - Erwachsene: 2.50 Euro / 3.50 Euro
Kommentare:
Die Hallenkirche mit drei gleich hohen Schiffen entstand Ende des 15. Jh.s an
der Stelle einer durch einen Brand zerstörten romanischen Kirche. Das Portal,
die sogenannte Goldene Pforte, wurde von der Vorgängerkirche übernommen. Das
schlichte Äußere lässt nicht vermuten, welche Schätze sie in ihrem Inneren
birgt. Die drei symmetrischen Schiffe schließt ein Rippengewölbe ab. Durch die
hohen Spitzbogenfenster fällt sanftes, gedämpftes Licht. Den Lettner krönt eine
hölzerne Triumphkreuzgruppe aus dem Jahr 1220. Von den ursprünglich 30 Retabeln
existiert nur noch ein einziges, auf dem das Letzte Abendmahl dargestellt ist.
1505 wurde die Kanzel, ein Meisterwerk sakraler Kunst, geschaffen. Ihre elegante
Form erinnert an eine Tulpenblüte. Am Fuß der Kanzel sind der Prophet Daniel und
ein junger Bergmann dargestellt. Eine weitere Kanzel ist die häufiger benutzte
Bergmannskanzel. Die Orgel hat 3 Manuale, 45 Register und 2 674 Pfeifen. Schön
ist der Orgelprospekt in seinen ausgewogenen Formen und den zarten
Engelsfiguren. Noch schöner aber ist der Klang des Instruments. Der Chor wurde
zwischen 1586 und 1591 von Giovanni Maria Nessini im manieristischen Stil zur
Grablege der albertinischen Linie des Hauses Wettin umgebaut. Der Antwerpener
Künstler Antonius van Zerroen schuf 1563 das Grabmal des Kurfürsten Moritz von
Sachsen. Grotesken zieren das Gitter aus dem Jahr 1595.
Schacht Reiche Zeche.
Öffnungszeiten:
Führung (2 1/2 Std.): ganzjährig Mo-Fr um 9.30 Uhr; Mai-Sept. zusätzlich jeden
Sa um 8, 11 und 14 Uhr; Okt.-Apr. zusätzlich jeden 1. Sa im Monat um 8, 11 und
14 Uhr. 12,50 €.
Kommentare:
Die Besichtigung beginnt im Silber- und Buntmetallbergwerk Schacht Reiche
Zeche. Die übertägigen Bergwerksanlagen um Schacht Elisabeth werden
mit der Grubenbahn besichtigt: Balancierdampfmaschine (1849) mit
Schachtfördereinrichtung, Schmiede und Erzscheidebank. Außerdem ist eine kleine
Betstube der Minenarbeiter zu besichtigen.
Geowissenschaftliche Sammlungen der TU Bergakademie
Öffnungszeiten:
Mi-Fr 9-12 und 13-16 Uhr, Sa 9-16 Uhr. Geschl.: alle Feiertage. 2,50 €.
Kommentare:
Die Mineraliensammlung umfasst fast 80 000 Exponate, die sich durch ihre
Verschiedenartigkeit und Farben auszeichnen : Erze aus der Region (Silbererz)
sowie Edelsteine und Halbedelsteine aus der ganzen Welt. Im nahe gelegenen
Domherrenstift wurde das Stadt- und Bergbaumuseum eingerichtet, das über
die Geschichte der Stadt, den Bergbau, das Kunsthandwerk der Bergleute sowie
Volkskunst und Brauchtum informiert.
Tagestour L: Busfahrt nach Riesa & Torgau
Deutsche Nudelmuseum - Riesa
Das 1. Deutsche Nudelmuseum berichtet Interessantes über Nudeln und
die Geschichte der Riesaer Teigwarenfabrik. Von der Erfindung der ersten
Teigwaren, der Entwicklung und Industrialisierung der Herstellung bis hin zur
modernen Produktion wird der Bogen gespannt. Historische Werbeplakate und
Aufnahmen der Produktion, alte Maschinen und das Inventar der ehemaligen
Sanitätsstelle lassen die vergangenen 90 Jahre des Traditionsunternehmens
aufleben.
Mit über 100 verschiedenen Nudelsorten bietet das Nudelkontor die wohl größte
Auswahl an Teigwaren in ganz Deutschland. Neben dem breiten Nudelsortiment
findet man kulinarische Spezialitäten aus der Region, Küchenartikel sowie schöne
Geschenkideen, die in der Nudelwerkstatt von Hand hergestellt werden.
Preise: Führung durch die Gläserne Produktion Erwachsene: 3,- Euro
Gruppen ab 8 zahlende Personen, Schüler, Studenten: 2,- Euro / Kinder im
Vorschulalter: freier Eintritt
Buchung und Information: Nudelcenter Teigwaren Riesa , Merzdorfer Str. 21-25,
01591 Riesa
Tel: 03525/7203-55, Fax: 03525/7203-58
Rathaus und Kapitelsaal
Die Ursprünge des Riesaer Rathauses liegen in einer Klosteranlage, die im Jahre
1119 erstmals erwähnt wurde. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster 1542
aufgelöst und eine Rittergutsherrschaft eingerichtet, die von hier aus die
weltliche Macht über die Umgebung ausübte. An die Nutzung des Gebäudes als
Kloster erinnert der Kapitelsaal, der in den vergangenen Jahren aufwendig
restauriert wurde. Dabei wurden wunderschöne Wandmalereien aus der Zeit der
Renaissance entdeckt.
Kloster und Tierpark
Riesa ging aus einem 1119 erstmals erwähnten Kloster hervor - dem ältesten in
der Mark Meißen. Hier lebten in erster Linie Benediktinernonnen. Im Laufe der
Jahrhunderte entwickelte sich das Kloster zu einem wohlhabenden Versorgungsstift
für die unverheirateten Töchter der adligen Gutsherren aus der Umgebung. Noch
heute atmen die mächtigen Mauern der Gebäude etwas von der Macht und dem
Reichtum dieses Klosters.
Königliches Refugium Jahnishausen
Ein romantisches Fleckchen Erde ist
Jahnishausen mit seinem Park und der alten Schlosskirche. Das entdeckte schon
der sächsische Prinz Johann (1801 – 1873, von 1854 bis zu seinem Tode
sächsischer König), der Schloss und Rittergut 1824 kaufte. In Jahnishausen
betrieb König Johann seine Dante-Studien. Er ist als Übersetzer und Schöngeist
unter dem Pseudonym „Philaletes“ in die Geschichte eingegangen.Jahnishausen
ist von Riesa aus nicht nur mit dem Auto, sondern auch nach einer leichten
Wanderung oder einer Radtour über den Jahnatalwander- bzw. –radweg zu erreichen.
In Oelsitz verlässt man diesen Weg und erreicht nach wenigen Minuten
Jahnishausen, dessen Schlosskirche dann schon von weitem grüßt.
Torgau
Gelegen im Nordwesten des
Freistaates Sachsen, an der Elbe zwischen Wittenberg und Meißen, ist Torgau
eine Stadt mit einer über eintausendjährigen Geschichte.Landschaftlich geprägt
durch umgebende Heidegebiete und die Elbauenlandschaft ist Torgau der ideale
Ausgangspunkt für eine Vielzahl an Ausflugszielen.Für geschichts- und
architekturinteressierte Besucher wird der Aufenthalt in der Stadt zum Erlebnis.
Schloss Hartenfels
Die Lebensspuren der sächsischen
Kurfürsten sind in Torgau durch die beeindruckende Architektur ihrer Residenz
Schloss Hartenfels und dem Ambiente der historischen Altstadt erhalten
geblieben. Mit der Ausstellung, die seit 20. Mai 2006 zu sehen ist, wird nun
auch das Leben am Fürstenhof der Renaissance lebendig. Dabei stehen nicht die
große Politik und die historische Bedeutung der Kurfürsten im Mittelpunkt der
Ausstellung, sondern die Gestaltung ihres Alltagslebens.
Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Eintritt (incl. Audioguide) Erwachsene 3,- € 7 Schüler/Studenten 1,- €,
Familienkarte 6,- €
Führungen (mit Voranmeldung, Dauer ca. 30 Min.)/ Deutsch, bis 30 Teilnehmer 35,-
€ Fremdsprache 45,- €
Torgauer
Museumspfad
Stadt- und
Kulturgeschichtliches Museum Torgau Torgauer Geschichtsverein e. V. Zu Beginn
des 16. Jahrhunderts wurde Torgau die Hauptresidenz des Kurfürstentums Sachsen.
Die Stadt entwickelte sich in der Folge zum politischen Zentrum der Reformation
und erlebte für mehrere Jahrzehnte eine Blütezeit, die sich für den Besucher
noch heute in der großartig erhaltenen Renaissance-Architektur nachempfinden
lässt. Der Torgauer Museumspfad bietet Einheimischen wie Gästen die
Möglichkeit, bei einem Stadtbummel in ausgewählten historisch bemerkenswerten
Gebäuden Geschichte hautnah und anschaulich
Rathaus
Zur
Geschichte des Rathauses zu Torgau Auf dem höchsten Punkt des Porphyrfelsens,
auf dem Torgau erbaut wurde, errichtete der Dresdner Baumeister Valten Wegern
zwischen 1563 und 1565 das Rathaus. Gebaut wurde auf dem Gelände des
Nikolaifriedhofes. Im Jahre 1577 wurde der Erker gebaut und von dem Torgauer
Meister Andreas Proschwitz gestaltet. Seine Brüstungsfelder und Friese weisen
eine reiche Skulpturgestaltung auf. Unter anderem sehen wir in den
Brüstungsfeldern die Halbfiguren des Regentenpaares, des Kurfürsten August und
seiner Gemahlin Anna.

Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit der Preisangaben und
Vollständigkeit.
Bitte überprüfen Sie die Öffnungszeiten und aktuellen Eintrittspreise auf der
jeweiligen Webseite des Anbieters.